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Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)

Monograph

Identifikator:
1689999594
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101117
Document type:
Monograph
Author:
Schröder, Otto http://d-nb.info/gnd/1055236252
Title:
Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)
Place of publication:
Halle (Saale)
Publisher:
Buchh. des Waisenhauses
Year of publication:
1926
Scope:
80 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Wie soll man studieren ?
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)
  • Title page
  • Contents
  • Wer darf das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften ergreifen
  • Wie soll man studieren ?
  • Die Diplomprüfung des Volkswirts
  • Die Promotion des Volkswirts zum Dr. rer. pol.
  • Schlußbemerkung

Full text

Die Universitäten und ihre Einrichtungen. 
Auch gibt.es außer der evangelisch-theologischen an manchen Universi- 
täten eine katholisch-theologische Fakultät. 
Die allgemeinen geschäftlichen Dinge einer Universität leitet der 
„Rektor“, dem in seinem Amt das Prädikat „Magnificenz‘“ zukommt. 
Die besonderen Geschäfte der Fakultäten leitet der „Dekan“. Der 
Rektor wird alljährlich aus der Zahl der ordentlichen Professoren von 
dem gesamten Lehrkörper gewählt, die Dekane der Fakultäten werden 
ebenfalls aus der Zahl der ordentlichen Professoren der betreffenden 
Fakultät von den Fakultätsmitgliedern gewählt, bzw. sie folgen nach dem 
Dienstalter alljährlich einander. 
Der Lehrkörper setzt sich aus den ordentlichen, den außer- 
ordentlichen Professoren und den Privatdozenten bzw. Lektoren zu- 
sammen. Daneben gibt es noch sogenannte Honorarprofessoren. Besoldet 
sind im allgemeinen nur die ordentlichen Professoren und ein Teil der 
außerordentlichen Professoren. Alle Dozenten erhalten gewisse Anteile 
von den Vorlesungsgeldern, die nicht besoldeten Dozenten erhalten die 
Vorlesungsgelder ganz. 
Die innere Organisation einer Universität regeln vom Staat ge- 
nehmigte Satzungen. Ein besonderes Recht der Universitäten ist die 
Verleihung der Doktorwürde, die einesteils „ehrenhalber‘“ für Ver- 
dienste um die Wissenschaft verliehen werden kann, anderenteils und 
zwar zumeist auf Grund wissenschaftlicher Prüfung — Abfassung einer 
größeren druckreifen schriftlichen Arbeit und mündlicher Prüfung — ver- 
liehen wird. 
Die Unterrichtskurse einer Universität laufen semesterweise (halb- 
jahrsweise), für den Sommer vom 15. April bis 15. August, für den Winter 
vom 15. Oktober bis 15. März. Dies sind aber nur die offiziellen Daten, 
in Wirklichkeit beginnt das Sommersemester mit der Immatrikulation 
(Einschreibung) der Studierenden am 20. April, die Vorlesungen fangen 
Ende April bzw.. Anfang Mai an und endigen schon Ende Juli/Anfang 
August. Das Wintersemester beginnt mit der Immatrikulation am 
20. Oktober, die Vorlesungen fangen Ende Oktober/Anfang November an 
und endigen am 1. März. 
Von den 23 Universitäten Deutschlands haben 13 eine rechts-und 
staatswissenschaftliche bzw. wirtschaftswissenschaftliche Fakul- 
tät, nämlich: 
Breslau, Freiburg i. Br., Göttingen, Greifswald, Halle, Hamburg, Jena, 
Kiel, Königsberg, Münster, Rostock, Tübingen, Würzburg. 
An diesen Universitäten sind also die Staats- und die Wirtschafts- 
wissenschaften mit der Jurisprudenz vereinigt. 
19 
D*
	        

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Das Studium Der Staats- Und Wirtschaftswissenschaften Auf Den Universitäten Und Hochschulen Deutschlands Und Die Doktorwürde (Dr. Rer. Pol.). Buchh. des Waisenhauses, 1926.
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