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Forstwirtschafts-Politik

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Bibliographic data

fullscreen: Forstwirtschafts-Politik

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Forstwirtschafts-Politik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
  • Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
  • Sach-Verzeichnis
  • Namens-Verzeichnis

Full text

114 Volkswirtschaftlicher Effekt. 
Forsstbeleihung?. 
Das Be dür fnis nach Forstbeleihung, d. h. nach forstwirtschaft- 
lichem Realkredit, ist vor dem Kriege nicht s e h r g r o ß gewesen. Im 
Westen Deutschlands hat es sich fast gar nicht bemerkbar gemacht. Auf der 9. Zusammen- 
kunft der Leiter der westlichen Provinzialkreditanstalten zu Goslar im Jahre 1909 teilte 
der Direktor der Landesbank der Provinz Westfalen mit, daß bei Gründung dieser Bank 
seinerzeit im Provinziallandtage als besonderer Vorteil hervorgehoben worden sei, daß 
nunmehr auch den Waldbesitz er n Gelegenheit gegeben sei, ihre B e st än d e mit 
zu beleihen; in Wirklichkeit sei aber bisher nie Gebrauch davon gemacht worden. 
Nach den Berichten der schlesischen und ostpreußischen Landschaft ist dagegen im 
Osten Deutschlands das Bedürfnis der Beleihung ziemlich groß. Die Verhältnisse liegen 
also hier gerade umgekehrt als bei der Waldbrandversicherung, zu der das Bedürfnis 
im Westen Deutschlands stärker ist. Nach dem Kriege hat vor allem das starke Anziehen 
der Steuerschraube in dem besiegten und wirtschaftlich daniederliegenden Deutschland das 
Problem der Forstbeleihung mehr in den Vordergrund des Interesses gerückt. 
Im allgemeinen sollte jeder selbständige Forstbetrieb imstande sein, ohne Beleihung 
auszukommen; es kommen aber Fälle vor, in denen auch ein guter und gutgesstellter 
Wirtschafter zur Aufnahme eines Realkredits genötigt werden kann, so bei finanziellen 
Auseinandersetzungen, zur Anlage von Meliorationen, zur Intensivierung des Betriebes, 
in Krisenzeiten usw. 
Die Beleihungsfähigkeit des Waldes. Angesichts der Tatsache, 
daß in der Forstwirtschaft der Wert der Holzbestände den des Bodens, auf dem sie stocken, 
weit übersteigt, könnte man auf die Vermutung kommen, daß der forstwirtschaftliche 
Hypothekarkredit in erster Linie ein Holzbestands- und erst in zweiter Linie ein Boden- 
kredit sei. Dem ist jedoch nicht so. Die Kreditanstalten haben kein rechtes Zutrauen zu 
dem Pfandobjekt „Wald“, vor allem aber kein Vertrauen zu den Holzbeständen. Eine 
von dem Freiherrn von Cetto-Reichertsh aus en im Jahre 1902 an 
26 deutsche Bodenkreditanstalten einschließlich der 9 preußischen Landschaften gerichtete 
Anfrage ergab folgendes: Von den preußischen Landschaften legten nur zwei, die 
schlesische und die ostpreußische, der Feststellung des Beleihungswertes größerer, nachhaltig 
bewirtschafteter Waldungen den Holzertrag zugrunde; die übrigen stützten ihre Berechnung 
teils auf den Grundsteuerreinertrag, teils auf satzungsgemäß festgesettte Bodentaxen; von 
den anderen 17 Kreditanstalten berücksichtigten 10 bedingungsweise den Holzbestandswert 
bei der Beleihung, wenn ein nachhaltiger, ordnungsgemäßer Betrieb möglich und gesichert 
erschien. Für einzelne, im aussetßenden Betrieb bewirtschaftete Waldungen war eine 
Beleihung des Holzbestandes bei keiner Anstalt möglich; ferner waren bei allen Anstalten 
Waldungen, die nicht Bestandteile eines landwirtschaftlichen Gutes waren, von der 
Beleihung überhaupt ausgeschlossen. Nach einer Umfrage Tafels ?) bei 53 Kredit- 
1) Bericht über die II. Versammlung des Deutschen Forstvereins 1902. 
Schnaa s e, „Die Beleihung der Privatforsten durch die Landschaften“, Neudamm 1903 
V. f e „Die Beleihung von Waldungen“, Forstw. Centralblatt, 1911, Oktober-Heft, 
Lese sz „Mitteilungen des Reichsforstwirtschaftsrats“, 1920, Nr. 6. 
Endres, „Handbuch der Forstpolitik“, 2. Aufl., Berlin 1922, S. 545 ff. 
?) Tafel, I. c., S. 528/29.
	        

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Forstwirtschafts-Politik. Neumann, 1926.
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