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Forstwirtschafts-Politik

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Bibliographic data

fullscreen: Forstwirtschafts-Politik

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Forstwirtschafts-Politik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
  • Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
  • Sach-Verzeichnis
  • Namens-Verzeichnis

Full text

Regulierung der Privatforsstwirtschaft. 243 
Schwarzburg-Rudolssta dt. Das Ges eg vo m 18. März 1840 
beschränkt die Ro d un g und gebietet die Au f f o r st u n g , welche innerhalb 3 Jahren 
vollzogen sein muß, widrigenfalls sie durch die Behörde vollzogen wird. ~ Die Wald- 
teilung kann nach dem Gesetz vom Jahre 18 73 dann nicht versagt werden, 
wenn die einzelnen Teile zu forstmäßiger Benutzung geeignet bleiben oder nach ihrer 
Bodenbeschaffenheit und Lage mit größerem Vorteil auf die Dauer als Ackerland oder 
Wiese genutzt werden können und aus einer Teilung keine Nachteile für das allgemeine 
Wohl erwachsen. 
In Waldeck muß nach der For stor d nung vom Jahre 1853 ,verwüsteter 
Wald oder driesch (brach) liegender Forstgrund . . auf Erfordern der Forstverwaltung 
. . . wieder in Kultur gebracht werden, jedoch sind hierbei zugleich die landwirtsschaftlichen 
Interessen tunlichst zu berücksichtigen“. Der vorhandene Forstgrund darf nicht so geteilt 
werden, daß die einzelnen Stücke nicht mehr forstmäßig bewirtschaftet werden können. 
In R eu ß ä. L. wird durch die Ver o rd nung v om Jahre 18 7 0 „Wieder- 
bepflanzung des . . ÿ. Grundstücks mit Holz oder Gebüsch nach spätestens drei Jahren . . 
dem Besitzer streng zur Pflicht gemacht“. 
Die Länder oder Länderteile, in denen die Rodung ohne 
Genehmigung verboten ist und die Aufstellung von Wirt- 
sch a fts plänen verlangt wird: 
Hier kommt nur die b ay eri s ch e Pf a lz in Betracht. Die dort geltende Ver - 
ordnung der kaiserl. kgl. österreichishen und kgl. bay erischen 
Landes ad ministrationsk om mission vom 15. Dezember 1814 unter- 
stellt die Privatwaldungen hinsichtlich der jährlichen Hauungen, der Ausübung des Weide- 
rechts in schonungsbedürftigen Schlägen und der Rodung der Forsstpolizei. Die Rodung 
ohne Genehmigung ist verboten, wenn die Fläche über 20 rhein. Morgen beträgt. Die 
Eigentümer von Privatwaldungen sollen „die darin zu führenden jährlichen Hauungen 
. . . nicht über die Grenzen der nachhaltigen Ertragbarkeit des Waldes ausdehnen.“ 
Die Länder oder Länderteile, in denen die Rodung ohne 
Genehmigung und die Devastation verboten ist und die Auf- 
stellung von Wirtschaftsplänen gef ordert wird, sind: 
Hessen und Schwarzburg-Sondershausen. 
In Hessen ist nah dem Forstv er waltung s g es e ß vo m 16. November 
1923 die Wald r o d un g zum Zwecke einer anderen als forstmäßigen Benutzung nur 
mit Genehmigung der oberen Forsstbehörde zulässsig. 
Nach Art. 11 des genannten Gesetzes müssen „Waldblößen und zur Aufforstung 
geeignetes, landwirtschaftlich und zu Weidezwecken nicht benutztes Ödland . . . auf 
Anordnung der oberen Forstbehörde innerhalb einer von ihr zu bestimmenden Frist 
auf g ef or st et werden“. Die Aufforstung von Grundstücken, die keine Waldgrund- 
stücke sind, ist „nur mit Genehmigung der oberen Forstbehörde zulässig. Für landwirt- 
schaftlich genutzte Grundstücke darf die Genehmigung nur im Einverständnis mit der 
oberen Landwirtschaftsbehörde erteilt oder verweigert werden“. 
Forderung von Wirtschafts pläne n. Nach Art. 4, 5 und 6 ist der 
Wald „nach den Grundsätzen einer pfleglichen Forstwirtschaft nachhaltig zu bewirt- 
schaften. Seine Ertragsfähigkeit ist zum Besten des Gemeinwohls zu erhalten und mög- 
lichst zu steigern“. Alle Grundstücke, die in das Waldgrundverzeichnis eingetragen sind, 
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] (i
	        

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Forstwirtschafts-Politik. Neumann, 1926.
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