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Forstwirtschafts-Politik

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Bibliographic data

fullscreen: Forstwirtschafts-Politik

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Forstwirtschafts-Politik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
  • Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
  • Sach-Verzeichnis
  • Namens-Verzeichnis

Full text

Waldgenossenschaften. 259 
wegen, oder durch den Be schluß einer gesetz lich b estimmten Mehrheit 
von Beteiligten ausgeübt wird, spricht man von 
einer Amt s g en o ss e n \ < a f t oder 
einer b ed ing ten Zw ang s genoss ensch af t. 
Die zwangsweise Bildung von Amt s g enoss en sch af t en läßt sich indes im 
allgemeinen nur bei Schutzwaldungen befürworten, wenn die entsprechende Bewirtschaftung 
dieser auf andere Weise nicht zu erreichen ist!). 
Bei der Bildung der bedingten Zw ang s genossen sch af t en kann die 
A bstimm un g auf verschiedene Weise, entweder „nach der Kopfzahl aller an 
der Genossenschaftsbildung interessierten Grundbesitzer oder nach der auf die Zustimmenden 
von dem ganzen Komplex entfallenden Grundfläche erfolgen . . . Eine je größere Zahl 
von zustimmenden Interessenten gesetzlich verlangt wird, um so geringer sind die Aus- 
sichten auf das Zustandekommen einer Genossenschaft. Anderseits verbürgt aber eine große 
Mehrheit den inneren Frieden und die freudige Mitarbeit in der Genosssenschaft?)“. 
Bei der Bildung von Eigentums g en o sse n sch a f t e n besteht die Gefahr, daß 
eine geringe Zahl größerer Grundbesitzer viele kleine Besißer zur Genossenschaftsbildung 
zwingen kann; deshalb dürfte hier „das Schwergewicht auf die K o pf z a h l zu legen“ 
sein. „Bei vollen Wirtschafts genossensch aft en dürfte die Hälfte der 
beteiligten Personen, die zugleich über die Hälfte der beteiligten Grundfläche verfügen, die 
zu fordernde Mindestzahl sein. Die Berücksichtigung der Kopfteile ist auch hier unerläßlich, 
weil sonst ein großer Waldbesitzer alle kleinen aufsaugen und terrorisieren kann . . . Bei 
einges<r änkten Wirtschafts genossensch a f t en kann die zustimmende 
Kopfzahl hinter dem Grundflächenanteil um so mehr zurücktreten, je geringer die den Mit- 
gliedern auferlegten Opfer sinds).“ 
Rechtsfähigkeit der Waldgenossenschaften. 
Von großer Bedeutung ist die Frage der Rechtsfähigkeit der Waldgenossenschaften 
n a < a u ß e n. Denn um Rechtsgeschäfte vollziehen, z. B. Verträge abschließen zu können, 
müssen die Waldgenossenschaften re < t s f äh ig , d. h. jur i sti s<h e Personen sein. 
Die auf Grund des pr euß ischen „W ald sch u g e \ e ß e s“ vom Jahre 1875 
gebildeten Waldgenossenschaften sind juristische Personen. Nach § 42 dieses Gesetzes können 
sie „unter ihrem Namen Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen, Eigentum und 
andere dingliche Rechte an Grundstücken erwerben, vor Gericht klagen und verklagt werden. 
Ihr ordentlicher Gerichtsstand ist bei dem Gerichte, in dessen Bezirk sie ihren Sitz“ haben. 
Nach § 43 haftet „für die Verbindlichkeiten der Waldgenosssenschaft . . . das Vermögen 
derselben. Insoweit daraus Gläubiger der Waldgenosssenschaft nicht befriedigt werden können, 
muß der Schuldbetrag durch Beiträge aufgebracht werden, welche von dem Vorstande nach 
dem im Statut festgelegten Teilnahmemaß auf die Mitglieder umzulegen sind“. 
Auch das s achsen-meiningis<he Gesehß vom Jahre 1910 gesteht 
den Waldgenossenschaften das Recht der juristischen Persönlichkeit zu. Ebenso sind die auf 
Grund des h e s\ ischen Forstverwaltungsgesetzes vom 16. No vember 
1) Vgl. weiter oben S. 190. 
?) Endres, I. c., S. 495. 
s) Endres, I. c., S. 496/97. 
17%
	        

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Forstwirtschafts-Politik. Neumann, 1926.
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