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Forstwirtschafts-Politik

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Bibliographic data

fullscreen: Forstwirtschafts-Politik

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Forstwirtschafts-Politik
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster vorbereitender Teil. Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft der Gegenwart
  • Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
  • Sach-Verzeichnis
  • Namens-Verzeichnis

Full text

a2 Natürliche Bedingtheit. 
Bedeutungslosigkeit herabgessunken sind, während die Standorte günstiger Transport- 
verhältnisse, billiger Arbeitskräfte oder die einer starken Persönlichkeit . . . das werden 
konnten, was sie heute sind.“ 
Standort der holzzerarbeitenden Induftrie. 
Hierher gehören die Holzschleiferei, die Zellulosefabrikation und die Holzverkohlungs- 
industrie. 
Die Holz schleif er eien zertrümmern das Holz zur Herstellung von Holz - 
\< li f f oder Holz st o f f durch rotierende Schleifsteine nur mechanisch. Dies geschieht 
entweder auf trockenem oder auf nassem Wege. Im Deutschen Reiche wird die Holz- 
schleiferei meist auf nassem Wege betrieben. Die Holzschleifereien haben sich deshalb meist 
im Gebirge und am Wasser angesiedelt; sie sind dort in der Nähe des Rohstoffes Holz und 
haben auch fließendes Wasser zur Verfügung, das für sie unumgänglich notwendig ist. 
Auch die Zellstoff in d u str i e, welche, wie die Holzschleifindustrie, vor allem in 
Sach sen stark vertreten ist, war zunächst rein rohstofforientiert. Mit der Abnahme der 
Waldbestände in der unmittelbaren Umgebung ihrer ursprünglichen Standorte wanderte 
sie aber von Sachsen aus immer mehr nach Osten, den Wassserwegen entgegen, die das 
ausländische, vor allem russische Rohholz heranbrachten, sie wurde also immer mehr 
transportorientiert. Auch die in Ostpreußen und am Rhein und Main gelegenen Werke 
sind rein transportorientiert. Erstere bezogen ihr Holz vor dem Kriege aus Rußland, 
letztere in der Hauptsache aus den nordischen Ländern. 
Die Holzv erk oh lung s in du st r i e Deutschlands, deren Entwicklung durch den 
übermäßigen Wettbewerb der ausländischen Verkohlungsprodukte, deren zollfreie Einfuhr 
nach Deutschland gestattet war, vor dem Kriege stark gehemmt wurde, gewann erst im 
Kriege eine erhöhte Bedeutung. ~ Bei der Verwertung des Holzes auf chemischem Wege, 
der sogenannten tr o > enen Destillation des Holzes, liegt das Schwergewicht 
auf der Darstellung der dabei gewonnenen flüssigen und gasförmigen Produkte, wie 
Holzteer, Essigsäure, Holzgeist, Leuchtgas usw. Von diesen Produkten 
sind namentlich die Ess ig \ äur e und der Holzgeist und die aus diesen beiden 
hervorgehenden Verbindungen und Zersetzungsprodukte von Bedeutung. Aber auch die 
aus dem Teer e gewonnenen Verbindungen, das Kreosot und die Teeröle sind 
von großer Bedeutung für die Te erf arb enindustrie, zur Herstellung von Medi- 
kamenten, Des inf ektionsmitteln, von Lacken und künstlichen 
Harzen und für die Verarbeitung des Zelluloid s. – Die Holzkohle, die 
zum Unterschied von der durch die Meilerköhlerei erzeugten „Waldkohle“ – „Retorten - 
k o h l e“ genannt wird, spielt bei der trockenen Destillation meist nur die Rolle eines 
Nebenproduktes. Die Form des zu destillierenden Holzes hat deshalb auch wenig 
Einfluß auf die Rentabilität des ganzen Verfahrens. In der Regel wird jedoch in Deutsch- 
land nur Holz über 3 cm Stärke verwendet. Bei weiten Transporten kommt nur Scheitholz 
in Betracht. Die deutsche Industrie verarbeitet in der Hauptsache Buch en h o l z (etwa 
°[10), daneben in geringeren Mengen (1/10) Eichenssch äl h o lz, Birke, Erle 
und Aspe. 
Während des Krieges wurde die trockene Destillation in Deutschland von folgenden 
sechs cemischen Werken betrieben:
	        

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Forstwirtschafts-Politik. Neumann, 1926.
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