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Erhebung über die Produktion

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Bibliographic data

Object: Erhebung über die Produktion

Monograph

Identifikator:
1733888837
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108621
Document type:
Monograph
Title:
Erhebung über die Produktion
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Intern. Arbeitsamt, Amt Berlin
Year of publication:
1926
Scope:
52 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Aktion gegen die Krise
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Erhebung über die Produktion
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Tatsachen
  • II. Die Erklärung der Tatsachen
  • III. Die Aktion gegen die Krise

Full text

Internationale Rundschau der Arbeit 
man als Meßziffer für die Vorkriegsproduktion die Zahl 100 nimmt, 
Wer diese für 1914 auf 76,3 zurück, 1919 auf 67,6 und 1921 
auf 45. 
Ein anderes überzeugendes und wohl auch außergewöhn- 
liches Beispiel für die Einflüsse beider Art, die der Stand des 
Marktes auf die Produktion ausübte, liefert der Schiffbau der 
Vereinigten Staaten. Wenn man als Meßziffer der 1913 fertig- 
gestellten Tonnage die Ziffer 100 nimmt, so ist sie infolge der 
starken Nachfrage 1916 auf 169 gestiegen, 1917 auf 360, 1918 auf 
1140, 1919 auf 1568; dann läßt die Nachfrage nach, 1920 geht 
die Ziffer auf 1029 zurück, 1921 auf 436 und 1922 auf 43. 
In Bezug auf die Beschäftigungsmöglichkeiten der Arbeiter- 
schaft wird die infolge mangelnder Absatzmärkte entstehende 
Produktionskrise zur Arbeitslosigkeitskrise. Über die Ausdehnung 
der Arbeitslosigkeit im Verlaufe der Weltwirtschaftskrise sind 
schon einige Angaben gemacht worden. Aus den eingegangenen 
Feststellungen, wie auch aus den im Amte selbst gemachten Be- 
rechnungen, geht deutlich der schwere Schaden hervor, den die 
Arbeitslosigkeit für die Wirtschaft des Landes bedeutet. AZrnest 
S. Bradford, ein Mitglied des Beirates für Wirtschaftsfragen der 
Landeskonferenz über Arbeitslosigkeit, erklärt in einer Unter- 
suchung, die das arbeitsstatistische Amt der Vereinigten Staaten 
veröffentlichte, daß der jährliche Lohnverlust infolge von Arbeits- 
losigkeit und Kurzarbeit in Zeiten weniger schwerer Krisen als 
der letzteren (1920—1922) nicht geringer sein dürfte als 3—5 Mil- 
liarden Dollar, und er fügt hinzu, daß „dieser Beitrag weit höher 
ist als in normaler Zeit‘. Seine allerniedrigste Schätzung würde 
also verdoppelt 6—10 und verdreifacht für schlimmere Krisen- 
jahre 9—15 Milliarden Dollar im Jahre ergeben. Das sind wahrlich 
phantastische Zahlen. 
Wenn man die Zahl der durch Beschäftigungslosigkeit ver- 
loren gegangenen Arbeitstage und die durch amtliche Statistiken 
oder aus den von den Verbänden eingegangenen Unterlagen sich 
ergebenden Durchschnittslöhne verwendet, so ergeben sich für 
1921 als Folge der Arbeitslosigkeit entstandene Lohnverluste 
diese Ziffern: für Belgien: 158 Millionen Goldfranken, für Schweden 
127,2 Millionen Goldfranken, für Norwegen 214,1 Millionen Gold- 
franken und für Dänemark 221,5 Millionen Goldfranken. 
Dergestalt also erhebt sich vor den öffentlichen Gewalten, 
wie auch vor der öffentlichen Meinung, das große Problem des 
Kampfes gegen die Arbeitslosigkeit und dadurch gegen die Krise 
oder, mit anderen Worten, die Frage der Organisation der Absatz- 
märkte und der regelmäßigen Entwickelung der Produktion. 
6. Bei der Betrachtung des Kampfes gegen die Produktions- 
krise in ihren beiden Formen muß auf die Mitwirkung der öffent- 
lichen Gewalten ein besonderes oder gar ausschlaggebendes Ge- 
wicht gelegt werden. Zunächst wurde deren Einmischung durch 
die kritischen wirtschaftlichen Zustände der Kriegszeit hervor- 
gerufen. Bei der Untersuchung, die dieser Seite der Frage in dem 
Abschnitte über den Kampf gegen die Rohstoffkrise gewidmet ist, 
ergab sich auch die Möglichkeit, die Ziele und Methoden ihres 
A.92
	        

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Erhebung Über Die Produktion. Intern. Arbeitsamt, Amt Berlin, 1926.
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