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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

tagelöhner, der im gleichen Staate (Kansas) bei freiem Lebens- 
unterhalt und mancherlei Sondervergünstigungen, wie z.B. einem 
Pferd zu seiner Verfügung, zwischen 30 und 50 Dollar monatlich 
erhält. 
Ist also die Lage dieser Arbeiter keineswegs eine glänzende, 
so muss man doch nach den Beweggründen fragen, die die Leute 
im besten Alter veranlassen, diese Art Arbeit zu verrichten. So- 
weit Farmer und Farmarbeiter in Betracht kommen, haben wir 
die Frage bereits beantwortet. Auch bei den Studenten liegt der 
Fall klar. Dann bleiben aber immer noch 30 000 bis 60 000 Industrie- 
arbeiter, von denen wiederum nur ein Teil durch Arbeitslosigkeit 
zur Annahme dieser Beschäftigung bewogen wird. Man hat den 
Rest mit der Freude am abenteuerlichen Wanderleben zu erklären 
versucht, dafür spricht auch der Umstand, dass (von den Farmern 
abgesehen) die meisten der Leute unverheiratet sind, was das 
soziale Problem dieser Arbeiterkategorie mildert. Zudem wechseln 
die Individuen mit jedem Jahr zu einem grossen Teil. Immerhin 
zeigt sich auch hier, dass manche Vollbürger und hundert- 
prozentige Amerikaner im untersten Stockwerk des sozialen 
Baues stehenbleiben. Auch Armut fehlt unter ihnen nicht, sowohl 
unter den Farmern wie unter den Industriearbeitern, was wir schon 
an anderer Stelle gezeigt haben. Wir haben tief im Landesinnern 
typische Armeleutefarmen gesehen, die den Pächter oder auch 
Eigentümer kärglich ernähren. Man darf sich allerdings auch 
nicht darüber täuschen, dass das baufällige Mäuschen und ver- 
nachlässigte Gerät eines amerikanischen Farmers nicht immer auf 
Armut schliessen lässt. Der Spekulationsgeist, dem auch der 
Farmer dort unterliegt, treibt ihn von einem Staat zum andern. 
Er gibt mit einer dem Europäer schwer begreiflichen Leichtigkeit 
sein Anwesen auf, um auf einem anderen sein Glück zu versuchen. 
Darum versucht er — besonders auf der niederen Anfangstufe — 
seltener, dem Anwesen, das er besitzt oder in Pacht bearbeitet, 
die sorgliche Pflege angedeihen zu lassen, mit der unser Bauer 
seinen Hof und seine Scholle zum Obiekt seines Stolzes und seiner 
Liebe gestaltet. Dem Farmer sind Haus, Hof und Acker Produktions- 
stätte, „Betrieb“ in erster Linie. Unserem Bauern ist sein Fleck- 
chen Erde, das klein und darum kostbar ist, „Heimaterde“, „Vater- 
erde“, mit der er verwurzelt ist, die ihn und an der er festhält. 
Trotz dieser Finschränkung gibt es unstreitig viele ländliche Arm- 
lichkeit. Am schlimmsten soll sie in den sogenannten Border-hill 
countries (siehe die Karte Seite 114), das sind die Randstaaten zu 
beiden Seiten des Felsengebirges vom Süden zum Norden, be- 
sonders um Neu-Mexiko, Nevada, Utah, Wyoming, vertreten sein. 
In diesen dünn bevölkerten, fernab gelegenen und wenig frucht- 
16
	        

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Die Volkswirthschaftslehre.
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