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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

immerhin fragwürdig. Sehr deutlich und klar wir die Pfcbismatik 
von berufenen Amerikanern selbst angedeute SS „N 
„Die Funktion der Frauen gestaltet sich immer N ODER 
wechselt in der heutigen Gesellschaft mit jede = agg.h | Dieh Hau 
von heute ist einigermassen überrascht, zu find no dass die häuslich 
Arbeiten aus Grossmutters Tagen ihr zum grössten Teile abgen n 
sind. Nähen ist nur noch ein Zeitvertreib, denn di Kleider der Famfilie 
können fertig und nach Bestellung besser und billigör„ beschafft werden, 
als man sie selber herstellen könnte. Die Arbeit des 4 und des 
Reinigens wird infolge der Raumeinteilung und durch arbeitsparende 
Vorrichtungen auf ein Minimum beschränkt. Heizung und Beleuchtung 
erfolgen von der Hausverwaltung oder von städtischen Anlagen aus. 
Selbst das Kochen wird zu einer leichteren Aufgabe, denn die meisten 
Artikel kommen fast oder völlig fertig für den Tisch in Packungen oder 
verlöteten Büchsen. In immer grösserem Ausmasse kann die Hausfrau 
zu billigem Preise gut zubereitete Mahlzeiten aus nahe gelegenen 
Restaurants und Delikatessgeschäften erlangen. Ihre Kinder sind den 
grössten Teil des Tages über in der Schule, wo die Arbeit der Bildung 
und Erziehung besonders geschulten Kräften anvertraut ist, und nach 
der Schule sind sie auf dem Spielplatz oder in den Lichtspielen. Die 
Frau der ärmeren Klassen muss immer noch manche dieser Aufgaben 
selber erfüllen und, soweit Zeit verbleibt, ausgehen, um Geld zu ver- 
dienen, um das magere Einkommen etwas zu ergänzen. Aber der wohl- 
habendere Ehemann ist mehr als willig, seiner Frau jegliche Arbeit zu 
ersparen, nicht nur aus Zuneigung, sondern um seine finanzielle Leistungs- 
fähigkeit zu demonstrieren. So verfügt die Frau über eine immer länger 
werdende Freizeit und hat, weil ihr in dieser Beziehung Gewohnheiten 
und Traditionen für die Lebensführung fehlen, keine klare Vorstellung 
darüber, was sie damit anfangen soll. In den Frauenklubs und freien 
Zusammenkünften findet man daher müssigen Klatsch und Bestrebungen 
in der Richtung auf gesellschaftliche und geistige Hebung bunt durch- 
einander. 
Jedes Jahr tritt eine grössere Zahl von Frauen in die Berufe ein, die 
ehemals dem Mann vorbehalten waren, und neue Laufbahnen öffnen 
sich ihnen: Nicht nur im Lehr- und Schauspielerberufe und unter- 
geordneten Geschäftsfunktionen, wo sie schon lange tätig waren, sondern 
auch in der Jurisprudenz, der Medizin und leitenden Stellungen im Ge- 
schäftsleben nimmt ihre Zahl rasch zu. Sie sind vertreten unter unseren 
erfolgreichsten Romanschriftstellern, Dichtern, Malern und Musikern. Wir 
haben noch kaum angefangen, die Probleme zu begreifen, die diese Ent- 
wicklungstendenz entstehen liess: Es sind nicht nur Probleme der 
Zukunft von Heim und Familie, sondern Probleme, die auch Wirtschaft 
und Technik berühren. Überall fordern die Frauen gleichen Lohn für 
gleiche Leistung und wollen zu gleichen Wettbewerbsbedingungen wie 
der Mann auftreten, obgleich manche für Massnahmen sind, die einen 
Schutz gegen zu scharfen Wettbewerb gewähren.“ 
Diese gehobene Stellung der amerikanischen Frau kommt dann 
wieder in den Gesetzen des Landes zum Ausdruck. In keinem der 
1) Tugwell, Munro, Stryker: „American Economic Life“ New York, 1925. 
1927
	        

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Über Die Behandlung Der Verbrecherischen Und Arg Verwahrlosten Jugend in Österreich. Manz, 1894.
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