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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

dadurch ein Druck ausgeübt, dass er dann verschärften Haftpflicht- 
vorschriften untersteht. 
Auch in bezug auf die Art und Verwaltung der Versicherungs- 
fonds besteht eine typisch angelsächsische zwanglose Mannig- 
faltigkeit. Die Fonds können gebildet werden sowohl durch 
Leistungen des einzelnen Unternehmers an einen besonderen 
Staatsfonds als auch durch Zahlungen an eine Versicherungs- 
gesellschaft oder selbst durch private Eigenrücklagen des einzelnen 
Unternehmens. Nur wenige Staaten haben in diesem Punkt einige 
einschränkende Bestimmungen; die Gewerkschaften dagegen 
fordern die strikte Ausschaltung des privaten Versicherungs- 
geschäfts aus der Unfallversicherungspraxis wie auch die Ab- 
schaffung des Privationds. Sie wollen damit Spekulationen 
unmöglich machen und auch der durch geschäftliche Zahlungs- 
unfähigkeit für die bezugsberechtigten Arbeiter entstehenden Ge- 
fahr vorbeugen. 
Die Folge der Leistungspflichten der Unternehmer bei Unfällen 
ist eine über das ganze Land verbreitete Propaganda- und Auf- 
klärungsarbeit mit dem Ziel der Unfallverhütung unter dem in 
jedem Fabrikbetrieb zu lesenden Losungswort: „Safety First!“, das 
in allen Betriebsräumen in weithin sichtbaren Lettern angebracht ist. 
2. Soziale Einrichtungen der Einzelbetriebe, 
Mit der Leistung des Unternehmers für die Unfall- und Hinter- 
bliebenenversicherung ist indessen die „soziale Belastung“ des 
amerikanischen Unternehmertums noch nicht erschöpft, und es zeigt 
nur die völlige Unfähigkeit einzelner deutscher Besucher Amerikas, 
die verschiedenen und andersartigen Erscheinungsformen ein und 
derselben Sache wahrzunehmen, wenn sie fröhlich und frisch das 
Gegenteil berichten, es sei denn — was noch schlimmer, weil un- 
ehrlich, wäre —, dass sie ihre Erfahrungen in dieser Hinsicht ab- 
sichtlich zurückhalten. Wir haben in Betrieben zu Milwaukee, 
Chicago, Cincinnati und auch anderwärts soziale Einrichtungen ge- 
sehen, die den betreffenden Betrieb vielleicht nicht weniger kosten 
als seinen entsprechenden Anteil an der „sozialen Belastung“ in 
Deutschland. Viele der von uns besuchten grösseren Betriebe haben 
für ihre Arbeiter einen grösseren oder kleineren Stab von Ärzten 
und Zahnärzten für freie Konsultation und Behandlung, haben eine 
Abteilung für Rechtsberatung, ein Darlehns- und Unterstützungs- 
wesen, zuweilen in Verbindung mit der mehr berüchtigten als be- 
rühmten „Gewinnbeteiligung‘“ in der Form der Kleinaktien oder 
hochverzinsenden Fabriksparkassen, durch welche die Arbeiter an 
den Betrieb gekettet werden. Grossfirmen und namentlich Eisen- 
139
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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