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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

44-Stunden-Woche die Bautischler und Zimmerer, Betonarbeiter, 
Buch- und Akzidenzsetzer, Setzmaschinenoperateure, Elektro- 
monteure, Installateure, Stein- und Marmorhauer, Kesselschmiede 
und Dampfkesselmonteure und die Eisenkonstruktionsarbeiter. 
Die Anstreicher, die ebenfalls die 44-Stunden-Woche haben, ar- 
beiten in Boston, New York und vier weiteren Städten nur 
40 Stunden. Die Verputzer und deren Hilfsarbeiter haben ebenfalls 
neben der regulären 44-Stunden-Woche in einer Reihe von Städten 
allgemein die 40-Stunden-Woche. Die Former und Metallgiesser 
arbeiten in zwei Dritteln aller grösseren Städte des Landes gleich- 
falls 44, in den übrigen 48 Stunden. Die Zeitungsdrucker arbeiten 
in 27 Städten 42 bis 44, in 8 Städten 44 bis 46, in 34 Städten 
48 Stunden. In den gewerkschaftlich organisierten Unternehmungen 
des Bergbaues wird sowohl unter Tage als auch über Tage acht 
Stunden gearbeitet und täglich nur eine Schicht (keine Nacht- 
schicht) verfahren. So ist es wenigstens in den bedeutenden 
Kohlenbezirken der Industriestaaten Pennsylvania und Illinois 
durchgeführt. Auch im Bäcker- und Brauergewerbe herrscht der 
Achtstundentag. Diesen haben ausserdem die Staatsarbeiter und 
die meisten Gemeindearbeiter. Letztere arbeiten vereinzelt und 
stellenweise aber auch neun und zehn Stunden. In der Eisen- und 
Stahlerzeugung besteht, wie wir in den Bethlehem-Stahlwerken 
sahen, und wie auch für den Landesdurchschnitt festgestellt ist, 
auch jetzt noch etwa der Neunstundentag, nachdem in dieser 
Industrie vor etwa drei Jahren die zwölfstündige Doppelschicht 
abgeschafft wurde unter dem Druck der öffentlichen Meinung und 
der indirekten Einwirkung der Gewerkschaften. Letztere sind in 
den Eisenhütten und Stahlwerken selbst so gut wie gar nicht ver- 
treten. Während der Kriegszeit wurden auch in Bethlehem An- 
strengungen zur gewerkschaftlichen Organisierung gemacht, die 
aber in der Folge vom Unternehmertum, das in diesem Kampfe 
vereint mit der Geistlichkeit und den Behörden der Verwaltung 
vorging, wieder zerstört wurden. Alle Mittel der Spionage und 
Provokation, alle Besänftigungsversuche mit Hilfe der Schon be- 
schriebenen Wohlfahrtseinrichtungen wurden in diesem Feldzuge 
eingesetzt. Von der verarbeitenden Metallindustrie kann ebenfalls 
gesagt werden, dass in den meisten unorganisierten Unter- 
nehmungen neun Stunden gearbeitet wird. Dort zeigt sich am 
deutlichsten die unmittelbare Wechselbeziehung zwischen gewerk- 
schaftlichem Einfluss und Dauer der Arbeitszeit. In den organi- 
sierten Betrieben wird nicht über 48 Stunden pro Woche, oft da- 
gegen nur 44 Stunden gearbeitet. Eine Ausnahme macht von den 
grösseren Werken nur der Betrieb von Ford, der, obwohl dem 
gewerkschaftlichen Einfluss verschlossen, dennoch den Acht- 
stundentag konsequent durchgeführt hat, 
152
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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