Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

Süd-Carolina gezahlt und beträgt dort 1 Dollar, das ist reichlich 
das Fünffache des Tariflohnes von Gleiwitz. Wahrscheinlich hat 
die Gewerkschaft der Maurer im Staate Süd-Carolina (den wir 
nicht ‚durch eigene Anschauung kennenzulernen Gelegenheit 
hatten) die Neger strikt organisiert, oder aber sie schliesst sie aus 
dem Beruf völlig aus; denn bei freier Negerkonkurrenz müsste 
der Lohn dort viel geringer sein. Darauf lassen die Löhne in der 
Baumwollindustrie und in den Kohlen- und Erzbergwerken des 
Südens schliessen sowie auch der Umstand, dass in der von uns 
benutzten und hier wiedergegebenen Tabelle bei den drei typischen 
Negerstaaten: Georgien, Süd-Carolina und Alabama, die Hilfs- 
arbeiterlöhne fehlen. Wahrscheinlich sind es typische Negerlöhne, 
die ausserhalb der gewerkschaftlichen Beeinflussung liegen und 
so niedrig sind, dass die staatliche Statistik sie wegliess, um das 
Zahlenbild nicht zu verunzieren, oder um nicht für die Gewerk- 
schaften unfreiwillige Werbearbeit zu leisten. 
Den höchsten Hilfsarbeiterlohn im Maurergewerbe hat inDeutsch- 
land Hamburg mit 1,07 Mk., in Amerika St. Louis mit 1,15 Dollar 
gleich 4,83 Mk., das ist das Viereinhalbfache. Etwa der niedrigste 
Lohn dieser Gruppe in Deutschland (Gleiwitz) ist 0,68 Mk., in 
Amerika (Louisville) 0,50 Dollar, das ist etwas mehr als das 
Dreifache. 
War bisher (abgesehen vom Buchdruckgewerbe) nur von Bau- 
arbeitern die Rede, so wird sich zeigen, dass es in anderen Ge- 
werben ähnlich steht. 
Der tarifliche Mindestlohn der Maschinen- und Werkzeug- 
schlosser in allen von uns besuchten Städten lag zwischen 0,90 
Dollar als unterster und 1,10 Dollar als oberster Grenze (abgesehen 
von Detroit, wo er in der Automobilsaison noch höher ist), beträgt 
also im Durchschnitt des nordöstlichen industriellen Landesteiles 
etwa 1 Dollar gleich 4,20 Mk. Das ist fast das Viereinhalbfache 
des durchschnittlichen Stundenlohnes gelernter deutscher Metall- 
arbeiter (0,90 Mk.). Andere Metallarbeiter verdienen in Amerika 
noch wesentlich mehr als die Maschinenschlosser, z. B., wie die 
Tabelle der Tariflöhne zeigt, die Installateure, die allerdings wieder 
dem Baugewerbe zugehören, aber auch die Former und Metallgiesser. 
Im Falle der Metallarbeiter ist jedoch ganz nachdrücklich zu 
bemerken, dass deren gewerkschaftlich vereinbarte Tariflöhne 
nicht, wie die der Buchdrucker und namentlich der Bauhand- 
werker, ohne weiteres auch annähernd der ortsübliche Tagelohn 
sind. Letztere sind prozentual stärker und durchgreifender organi- 
siert und sind dadurch, wie schon gesagt, in der günstigen Lage, 
ihr tarifliches Lohnminimum beinahe zu verallgemeinern. Das 
trifft für die Metallarbeiter nur in einzelnen, und bei weitem nicht 
in den grössten Berufszweigen zu. Ausserdem sind in den Metall- 
1692
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.