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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

höheren oder das etwa Vierundeinhalbfache der unteren deutschen 
Löhne. 
Die gelernten Arbeiter der Automobilindustrie verdienen mit 
69,8 Cent gleich 293 Pf. im ganzen Landesdurchschnitt das an- 
nähernd Dreieinviertelfache selbst von den höchsten deutschen 
Tariflöhnen für gelernte Metallarbeiter, einschliesslich der zu- 
sätzlich angenommenen 12 Prozent. Es darf also mit Be- 
rechtigung angenommen werden, dass der Durchschnittslohn der 
gelernten Metallarbeiter in Amerika gut das Vierfache des deut- 
schen Lohnes ist. Allerdings gibt es auch Gegenden, wo er das 
Zweieinhalbfache im Durchschnitt wahrscheinlich nicht übersteigt, 
so z.B. in St. Paul, im Staate Minnesota, von dem schon die 
Rede war, wo Farmerkonkurrenz und der Mangel an einer wirk- 
samen Organisation die Löhne niedrighalten. Dort wird gelernten 
Metallarbeitern noch ein Lohn bis herunter zu 45 Cent pro Stunde 
gezahlt. Ähnliche Verhältnisse fanden wir in anderen Landwirt- 
schaftsstaaten des Nordens und Mittelwestens. Allein das sind 
peripherische Erscheinungen in Gegenden, wo die Industrie nur 
noch in ihren Ausläufen vertreten ist. Sie dürften wohl den 
Landesdurchschnitt nicht entscheidend beeinflussen. 
Der durchschnittliche Stundenlohn ungelernter Arbeiter in den 
verschiedenen Metallindustrien ist: im Automobilfach 51,3 Cent, 
in den verschiedenen Arten der Metallverarbeitung 49 und im 
Maschinenbau 49,6 Cent. Ob diese Angaben aufrechterhalten 
blieben, wenn die Statistik, auf die wir uns beziehen, den Süden 
und Mittelwesten des Landes mit der gleichen Intensität erfasst 
hätte wie den industriellen Osten, erscheint uns nach allem Ge- 
hörten und Erlebten fraglich. Für den industriellen Osten und 
die Westküste, die zusammen weit mehr als die Hälfte der Ge- 
samtbevölkerung und die hauptsächlichsten Industrien des Landes 
beherbergen (vgl. die Karte auf Seite 98), erscheinen sie uns 
augenfällig zutreffend, denn wir stellten diesen Durchschnittslohn 
für Ungelernte auch in der Metallindustrie von Milwaukee fest, 
wo bei weitem nicht die höchsten Löhne gezahlt werden. Auch 
für die dortigen Gemeindearbeiter, soweit sie unqualifizierte Kräfte 
sind, liegt der Lohn zwischen 45 und 55 Cent pro Stunde. 
Ein Stundenlohn von 50 Cent gleich 210 Pf. ist mehr als das 
Dreifache des höchsten deutschen Tariflohnes für ungelernte 
Metallarbeiter (Mannheim = 0,65 Mk.) bzw. mehr als das Fünfein- 
halbfache eines der niedrigsten Löhne (Gleiwitz = 0,33 Mk.) 
samt den zusätzlichen 12 Prozent! Er ist 2%mal höher als der 
höchste Lohn ungelernter Gemeindearbeiter in Deutschland und 
nahezu fünfmal höher als der niedrigste Lohn dieser Art, der in 
Tilsit mit 42,5 Pf. gezahlt wird. 
165
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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