Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

genau wie in Deutschland — ein Zimmer vermieten und dadurch 
seine Wohnungskosten auf ein Viertel oder weniger von seinen Ein- 
nahmen reduzieren. Gehört er zu der Einwandererschicht tieferer 
Kulturstufe (und dazu gehören viele, die diese untersten Einkommen 
beziehen), so wird er überhaupt keine landesübliche Wohnung, 
sondern eine der ziemlich billigen Unterkünfte beziehen. Es gibt 
nämlich auch in Grossstädten, wie New York, Philadelphia usw., 
schon „Wohnungen“ für 16 und 20 Dollar, die aber allerdings 
menschlichen Behausungen nicht in allen Stücken völlig ähnlich 
sehen. Diese Mauerhöhlen bilden die engen quadratischen Höfe 
der Häuserblocks der Proletarierviertel, haben von aussen Not- 
gänge aus eisernen Treppen, die bis in die obersten Stockwerke 
führen, und würden mit ihren grossen, in den Hof hinausschauenden 
Türöffnungen den Keltengräbern am Bodensee und an der fran- 
zösischen Nordküste ähnlich sehen, wenn nicht die im Hofe kreuz 
und quer aufgehängten bunten Wäschestücke wieder an ein festlich 
drapiertes Bockbierlokal erinnerten. 
Die höchste Monatsmiete, die für gute Dreizimmerwohnungen 
mit allen modernen Einrichtungen gezahlt wird, ist in den grossen 
Städten etwa 50 Dollar. Solche Räumlichkeiten bewohnt die besser 
bezahlte Arbeiterschaft, die also dafür auch einen bedeutenden 
Bruchteil, im Durchschnitt etwa ein Viertel ihres Einkommens auf- 
wendet. Würden die deutschen Arbeiter der bestbezahlten Gruppen 
in gleichartig ausgestatteten Behausungen wohnen, so zahlten sie 
dafür nominell zwar weniger, jedoch von ihrem Einkommen eine 
reiche Hälfte, ja selbst drei Viertel, was natürlich eine Unmöglich- 
keit ist. 
Die Möbelierung der guten Arbeiterwohnungen ist durchweg 
reichlicher und besser, „bürgerlicher“, als in Deutschland. 
Grosse Bedeutung kommt in Amerika dem.Eigenheim zu, das 
auch sehr viele Arbeiter besitzen. Im Jahre 1920 waren von den 
24 351 000 amerikanischen Wohnungen 45,6 Prozent Eigentum der 
Bewohner und 54,4 Prozent von Mietern bewohnt. Von den elf 
Millionen Eigenheimen wiederum waren 61,7 Prozent freies, nicht- 
belastetes Eigentum, während 38,3 Prozent hypothekarisch be- 
lastet waren. Im selben Jahre (1920) fielen im Durchschnitt auf 
eine amerikanische Familie 4,3 Personen, auf eine Wohnung 
5,1 Personen. 
Auch für eine Reihe der in Amerika gebräuchlichsten Lebens- 
mittel haben wir in Milwaukee die Preise festgestellt. Dasselbe tat 
die Bergarbeiterdelegation in der Stadt Erie in Pennsylvanien. Wir 
geben hier das Resultat wieder, sowohl in amerikanischen Massen, 
Gewichten und Geldwerten, als auch umgerechnet in deutsche Pfund 
usw. und in deutschen Geldwert, und lassen zur Vergleichung sSo- 
wie zur Vervollständigung unserer eigenen Ermittlungen die 
176
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.