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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. Die Arberterbanken
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

Dollar. Dazu kommen noch zwei von Arbeiterorganisationen 
kontrollierte grössere Privatbanken, die gleichfalls zusammen über 
mehr als 90 Millionen Dollar verfügen. Diese Summen sind natür- 
lich, gemessen an den in Amerika gewöhnten Ziffern, immer noch 
bescheiden. Aber die Idee der Arbeiterbanken ist noch verhältnis- 
mässig neu, sie wird immer populärer, und da in den Vereinigten 
Staaten die jetzige Vorherrschaft der Grossfinanziers von Wall- 
street und der Grossbanken von weiten Kreisen der Bevölkerung 
ungern gesehen wird, so erhoffen auch der Arbeiterbewegung Fern- 
stehende durch die von Wallstreet unabhängigen Arbeiterbanken 
eine Schwächung dieser Vorherrschaft und unterstützen die 
Arbeiterbanken auch dadurch, dass sie mit ihnen Geschäfte tätigen. 
Die Art, wie die Arbeiterbanken in den Vereinigten Staaten kon- 
struiert sind, der Aufgabenkreis, den sie sich gestellt haben, und die 
Ziele, die sie verfolgen, alles dies wird natürlich sehr stark be- 
stimmt durch die Ideologie in der amerikanischen Gewerkschafts- 
bewegung und durch deren organisatorische Gliederung. 
Man unterscheidet unter den Arbeiterbanken in Amerika vier 
Typen: 1.solche, die von den gewerkschaftlichen Zentralverbänden, 
2. solche, die von selbständigen Lokalorganisationen, 3. solche, 
die von den Ortskartellen des amerikanischen Gewerkschafts- 
bundes und 4. solche, die von den Ortsverwaltungen einer einzelnen 
Gewerkschaft unter Mitwirkung des Zentralverbandes gegründet 
sind. Im Gegensatz zu den europäischen Arbeiterbanken, in Öster- 
reich, Dänemark und Deutschland, wo unter Führung der Spitzen- 
organisationen von sämtlichen Zentralverbänden des Landes eine 
Arbeiterbank ins Leben gerufen ist, die die Aufgabe hat, im 
ganzen Lande die Gewerkschaftsgelder zu erfassen, erforderlichen- 
falls örtliche Zweigstellen zu errichten, hat in Amerika eine weit- 
gehende Dezentralisation Platz gegriffen. Dies ist freilich nicht nur 
eine Folge der unterschiedlichen Organisationsform der europäischen 
und der amerikanischen Gewerkschaften, sondern ist auch bedingt 
durch die in Amerika geltenden besonders strengen Bankgesetze. 
Diese verbieten den Banken, ein Filialsystem zu schaffen, und 
stellen alle Banken, die fremde Gelder ins Depot nehmen, unter 
eine strenge staatliche Aufsicht. Auch die Arbeiterbanken unter- 
stehen dieser staatlichen Kontrolle. Die Gesetze schreiben u. a. vor, 
dass von den fremden Geldern, die die Banken verwalten, ein be- 
stimmter Prozentsatz stets bei einer der amerikanischen Bundes- 
reservebanken angelegt sein muss, dass einzelne Kredite niemals 
höher sein dürfen als ein bestimmter Prozentsatz des eigenen 
Kapitals, dass die Anlagen in einer bestimmten Art erfolgen müssen, 
so dass eine Liquidität der Banken stets gewährleistet wird. Für 
die amerikanischen. Banken ist es besonders wichtig, dem: SO- 
genannten Bundesreservesystem angeschlossen zu sein. Die 
744
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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