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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

Gedanken brachte der einwandernde Deutsche eine Vorstellungen 
und Erfahrungen der handwerklichen Produk om SC af > 
Die Entwicklung der Vereinigten Staaten hätte dennoch fick die 
ihr eigenartige und wohl einzigartige Ric ltung genommen;5\ enn 
nicht zwei aus jenen Verhältnissen erwachsene Auswitkünge Sich 
£gewissermassen progressiv gesteigert hätten, U 
Die eine Auswirkung entstand daraus, das S-Europa sein® umter- 
nehmungslustigsten Kräfte und die Menschen äch den \Vetgsi igten 
Staaten abgzab, die geistige Freiheit — an StöHesreligiöfer oder 
Dolitischer Unterdrückung — suchten. Jeder amerikanische Ein- 
Wanderer war Individualist. Da das Land #rei war, baute sich 
jedermann sein eigenes Reich. So strömte der gedankliche Inhalt 
europäischer Lebens- und Wirtschaftsformen in ein unendlich er- 
scheinendes, jungfräuliches und praktisch herrenloses Gebiet. Dabei 
erstickten mit der primitiven Nomadenwirtschaft auch die Ur- 
einwohner. 
Die Vereinigten Staaten haben also im europäischen Massstabe 
keine wirtschaftsgeschichtliche Vergangenheit, keine Jahrhunderte 
alten und versteinerten Formen, die umgeschliffen, gesprengt, 
beseitigt und neugestaltet werden müssten, damit sie den Be- 
dürfnissen der werdenden Zeit gerecht werden. Man denke dem- 
gegenüber daran, dass in Deutschland eine ganze Generation ihre 
Kraft verbrauchen musste, die tausend Landesgrenzen und Zoll- 
schlagbäume des 18. Jahrhunderts zu beseitigen, um den nord- 
deutschen Zollverein zu verwirklichen. Man erinnere sich, dass der 
Kampf um die Gewerbefreiheit sich als soziale Revolutionierung 
auswirkte. 
Man kann also geradezu von einer Gründung der amerikanischen 
Wirtschaft sprechen; sie liegt kaum hundert Jahre hinter uns. 
Dann setzte der gewaltige Menschenzufluss ein. 
Damit stossen wir auf die andere Voraussetzung der amerika- 
nischen Wirtschaftsentwicklung: Die Geschichtslosigkeit der 
amerikanischen Wirtschaft in Verbindung mit der kolonialen Besitz- 
Srgreifung des Landes gab dem Handel einen mächtigen Impuls. 
‚Die Geschichte der politischen Geographie lehrt uns, dass nicht 
die Gütergewinnung, sondern die Verteilung der Güter sowohl ent- 
Stehenden wie wachsenden Staatsgemeinschaften den Weg bahnt. 
Nicht derProduzent, sondern der Händler hat entdeckt und erobert! 
Die Verkehrsstrassen des Handels waren und sind es, die sich zum 
wirtschaftlichen Gerippe der jungen Staaten ausbilden. 
Betrachten wir die Vereinigten Staaten von Nordamerika unter 
diesem Gesichtspunkt. 
Dieser Staatenbund hat sich in wenigen Menschenaltern aus einem 
kleinen atlantischen Küstenstaat zu einem Lande von 7,8 Millionen 
Quadratkilometern entwickelt. Hinter dem erobernden und besitz- 
97
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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