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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

Deutschland im Mittelalter. 23 
„Der König und der Bischof teilen, 
Und Burg und Stadt und Stift und Dom, 
Mehr Zölle sind am Rhein, als Meilen, 
Und Pfasf und Ritter sperrt den Strom. 
Zollschreiber ist zuerst Empfänger, 
Dann stellt sich der Besetzer ein, 
Ihm folgt Nachschreiber, dann Nachgänger, 
Bier Mann hoch zapfen sie am Wein." 
Die letzten Zeilen schildern die Art der Zollerhebung. Bis zum vorigen Jahrhundert 
ward nämlich jeder Zoll gewöhnlich von vier Zollbedienten, dem Zollschreiber, Bescher, Nach 
schreiber und Nachgänger verwaltet, so daß die Zollprozednr viermal zu überstehen war. 
Erst durch den Reichsdeputationshauptschlus; voin 25. Februar 1805 wurden für den Rhein 
die Zölle aufgehoben und an ihrer Stelle eine Schifsahrtsoktroi eingeführt. 
7. Kaub mit der Naubrittcrbucg Gutrnfrts und die Mal; im Utzein. 
Die Beeinträchtigung, welche der Warentransport durch das Raubritterwesen im 
Mittelalter erlitten hat, war eine sehr große. In besonderem Maße gilt dieses für den 
Rhein und den Main. Am Rhein hielten sich die Ritter nicht allein Reisige, sondern 
auch eigene Raubschiffe, um die Kaufmaunsschiffe überfallen zu können. Das Raub 
wesen begann bereits in nachkarolingischer Zeit. Den Höhepunkt erreichte das Unwesen 
in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts; erst dem rheinischen Städtebund und ins 
besondere der Thatkraft eines Rudolf von Habsburg gelang es, unter den adeligen 
Räubern gründlich aufzuräumen. Um die Reisenden und die Haudelszüge gegen räuberische 
Überfälle zu sichern, diente das Geleit. Dasselbe bildete sich aus der Verpflichtung 
des Staates, die Land- und Wasserstraßen und Leinpfade zu schützen. Das Geleite 
wurde anfangs nur auf besonderen Wunsch gewährt; so reisten im 9. Jahrhundert bereits 
Kaufleute unter kaiserlichem Geleite, sie erhielten Geleitsbriefe, wofür eine gewisse Gebühr 
zu entrichten war. Allmählich zwang der Staat die Handelszüge, unter Geleit zu reisen, 
und stellte entweder eine bewaffnete Begleitung oder erteilte Geleitsbriefe. Schiffe und
	        

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Zur Wertzollfrage. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung Nachf., 1911.
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