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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

physischer Intensität der Arbeitenden, sondern auf anderen 
Ursachen. 
Mit dieser Feststellung soll nicht gesagt sein, dass das Arbeits- 
tempo sowohl in Deutschland wie in den Vereinigten Staaten, vom 
Standpunkt einer das Opfimum erstrebenden Arbeitswissenschaft 
oder unter dem Gesichtspunkt des Arbeitnehmers, das sei, was es 
sein sollte oder sein dürfte. In Deutschland und auch in den Ver- 
einigten Staaten wird ja die Wirtschaft nicht unter dem Gesichts- 
punkt des Gemeinwohls, sondern nach dem Grundsatz des Privat- 
proftits betrieben. 
Wie schon erwähnt, gibt es noch eine andere Auffassung von der 
Möglichkeit der quantitativen Steigerung der Arbeitsintensität. Man 
denkt an die schnellere Bewegung der Maschinen und rechnet 
damit, dass so der Maschinenarbeiter zur grösseren Quantitäts- 
leistung gezwungen werde. 
Nach unserer Auffassung ist auch das durchschnittliche Tempo 
der Maschinen in der Produktion nicht beliebig veränderlich. Die 
Maschine ist im Produktionsprozess nur ein Glied. Ebensowenig 
wie sich am menschlichen Organismus die Hand oder irgendein 
Sinnesorgan willkürlich verändern, aus den gegebenen Pro- 
positionen bringen lässt, ebenso ist es ausgeschlossen, durch Hyper- 
trophierung der Maschinerie an irgendeiner Stelle des Produktions- 
prozesses (Beschleunigung des Tempos einer Maschine) das 
Leistungsresultat des gesamten wirtschaftlichen Organismus zu 
verändern. Die Tempi der Maschinen stehen in fester Beziehung 
zum Grade der qualifizierten Organisation der Wirtschaft. Des- 
wegen ist es auch falsch, anzunehmen, dass die Erfolge der ameri- 
kanischen Wirtschaft im rasenden Tempo ihrer Maschinen lägen. 
Das ungeheuerliche Tempo der amerikanischen Schnellzüge, der 
Hochbahnen, Strassenbahnen, Automobile und nicht zuletzt der 
Maschinen in den Fabriken ist eine der zum Axiom gewordenen Be- 
hauptungen über die Neue Welt. Bei einer näheren Überprüfung 
zeigt sich, dass in dieser allgemeinen Formulierung viele Irrtümer 
enthalten sind. 
Soweit es sich um die Überwindung grosser Entfernungen mit 
Hilfe von Maschinen handelt, ist das Resultat in den Vereinigten 
Staaten häufig günstiger als bei uns. Das liegt aber zu einem er- 
heblichen Teil daran, dass die Voraussetzungen dafür vorhanden 
sind. Im besonderen nach dem Westen der Vereinigten Staaten hin 
werden die Stationen der Eisenbahnen ständig seltener, die Gleise 
ziehen sich in gerader Linie durch das dünn besiedelte Gebiet. Dem- 
gegenüber hat Deutschland kurvenreiche Eisenbahnstrecken, sich 
häufende Stationen, die auch für die durchfahrenden Züge wegen 
ihrer vervielfältigten Gleise und ihrer komplizierten Signalanlagen 
die Geschwindigkeit herabdrücken. 
cd
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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