Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wert und Kapitalprofit

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der statische Preis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

m 
oder sich in einer ganz bestimmten Weise als Ganzes bewegt, 
wie etwa unser Planetensystem. Diesen Gleichgewichtszustand 
nennt die Physik die Statik!)., Wobei zu bemerken ist, daß es 
durchaus nicht darauf ankommt, ob diese Statik realiter zu er- 
reichen ist oder nicht. Das ist kaum jemals der Fall. Die stabilsten 
Gebäude „setzen sich“, auch kleinere Wasserflächen, von den Ozeanen 
ganz zu schweigen, liegen so gut wie niemals in vollkommener 
Ruhe in der Horizontalen, und sogar unser Planetensystem unter- 
liegt gewissen, von anderen Systemen herrührenden Störungen, 
Es kommt also nicht auf die Realisierungsmöglichkeit der Statik 
an, sondern nur auf ihre Berechenbarkeit als den Zustand des 
Gleichgewichts der antagonistischen Kräfte: die Statik ist fast 
immer nur eine „methodische Fiktion“. Aber diese Fiktion ist der 
Physik vollkommen unentbehrlich: sie kann die Gesetze, die sie 
sucht, nur finden, wenn sie methodisch, im Isolierverfahren, alle 
„Störungen“ ausschaltet, d. h. von allen Änderungen der Daten, 
die im Sinne ihrer Fragestellung „zufällig“ sind, abstrahiert. Dazu 
hat sie zwei Methoden. Zuerst die des Experiments, wo alle 
Störungen, soweit wie irgend möglich, de facto ausgeschaltet werden, 
indem man z. B. im luftleeren Raum experimentiert, oder, bei elek- 
trischen Messungen, alle „vagabundierenden Ströme“ der Luft und 
des Bodens systematisch ableitet, oder, in chemischen Analysen, 
sich reiner Reagentien und störungsfrei aufgestellter Wagen bedient. 
Zweitens die Abstraktion im „Gedankenexperiment‘“: das Absehen 
in methodischer Fiktion von gewissen „Störungen“. 
Um ein solches Gleichgewicht zu errechnen, ist, außer selbst- 
verständlich der Kenntnis der anschaulichen Eigenschaften des Sub- 
strats, weiter nichts erforderlich als die durch Beobachtung ge- 
wonnene Erkenntnis von Art, Richtung und Stärke der auf das 
Substrat wirkenden Kräfte. Wenn ich weiß, was Wasser ist, und 
durch Beobachtung finde, daß, von nicht interessierenden Kleinig- 
keiten („Störungen“) abgesehen, auf den Ozean nur wirken der 
Wind und die Schwerkraft einerseits der Erde, anderseits des 
Mondes: so ist die Statik, das MNormalnull, theoretisch fest- 
gelegt als derjenige Punkt eines Pegels, der bei Windstille 
ı) Amonn (II) bestreitet das. Tatsächlich ist dieser Sprachgebrauch in Europa 
ungebräuchlich. Ich habe mich der amerikanischen Terminologie angeschlossen, die für 
unsere soziologischen Zwecke praktischer ist. Vgl. meine „Allgemeine Soziologie‘“ I, 
S. 71. Es handelt sich hier um eine lediglich terminologische, d. h. völlig gleichgültige 
Differenz: Amonn erklärt ausdrücklich, daß zwischen ihm und mir über den Begriff 
der Statik „vollkommene Übereinstimmung“ besteht. 
I“
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.