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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

47 AST 
doch auch zur Liturgie gehörige Entrüstung über die entsprechenden 
sittlichen Defekte. 
Und nun zur Sache: 
Ich habe der Marxschen Arbeits-Zeit-Theorie des Waren- 
wertes meine „Arbeits-Wert-Theorie“ des Warenwertes entgegen- 
gestellt. Dazu bemerkt Herr Brunner: „Schon der Name der 
neuen Lehre macht uns stutzig. Der Arbeitswert als Wertmaß- 
stab? Höchst sonderbar und unlogisch klingt das!“ 
Wirklich? Ach, Herr Brunner, als ein kritischer Richter, 
der nach dem Marxschen Kodex seine Urteile zu fällen hat, 
sollten Sie wirklich wissen, daß auch die Marxsche Wertlehre im 
Grunde eine „Arbeitswerttheorie des Warenwertes“ ist!. Und 
wenn Sie nur ein wenig nachdenken wollten, würden Sie finden, 
daß es gar nicht anders sein kann. Es gibt nämlich einen Ele- 
mentarsatz, — ich bitte um Verzeihung, wenn ich hier mit ABC- 
Weisheiten komme, aber, wenn man dazu gezwungen wird ...— 
der sich auf den Geltungsbereich von Gleichungen bezieht: und 
das werden Sie ja wohl wissen, daß alles Messen auf Gleichungen 
hinausläuft, und daß das Problem des Wertes ein Messungsproblem 
ist. Jener Elementarsatz lautet, daß in einer Gleichung nur „gleich- 
dimensionale Größen“ vorkommen dürfen. Das heißt: ich kann 
Längen (Strecken) nur mit Längeneinheiten, Gewichte nur mit Ge- 
wichtseinheiten, Volumina nur mit Volumeinheiten, Temperaturen 
nur mit Temperatureinheiten usw. messen. Und so kann ich 
Werte nur mit Werteinheiten messen. So wenig ich sagen darf: 
der Weg von London nach Berlin ist 99° Celsius oder ı23 Kilo, 
oder: das Gewicht der Bavaria ist 1296 Hektoliter oder 70 Kilo- 
watt — — geradeso wenig darf ich sagen: der Wert dieser Uhr 
ist 23 Stunden. 
Das hat Karl Marx, der als Schüler Hegels in solchen 
Formalien stärker war als mancher seiner heutigen Adepten, sehr 
gut gewußt. Und darum hat er als Wertmaß selbstverständlich 
eine Werteinheit aufgestellt und zwar eine Arbeitswerteinheit, 
nämlich den Aufwand einer selbst Wert besitzenden und daher 
Wert bildenden Substanz während einer bestimmten Zeit, einer 
Stunde, eines Tages, eines Jahres. Sein Wertmaß ist eine Stunde 
usw. einer Arbeit von bestimmtem gesellschaftlichen Wert, näm- 
I) Marx sagt ausdrücklich: „Ist der Wert dieser Kraft höher, so äußert er sich 
aber auch in höherer Arbeit und vergegenständlicht sich daher in denselben Zeiträumen 
in verhältnismäßig höheren Werten.‘
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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