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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

—- 54 - 
Darauf hat Amonn in seiner Duplik das folgende erwidert : 
„Daist erstens die Voraussetzung der Ausgleichstendenz 
der Einkommen in der Statik. Oppenheimers Bemühungen, 
die Richtigkeit dieser Behauptungen zu erweisen, scheinen mir 
leider nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Wenigstens ist es mir 
nicht möglich, mich als überzeugt zu bekennen. Daß die An- 
schauungen über die „Annehmlichkeit usw.“ der verschiedenen 
Berufe „soziologisch bestimmt“ sind, das will ich gewiß nicht be- 
streiten, aber es scheint mir nicht, daß dieser Tatsache irgendeine 
Relevanz für die behauptete Tendenz der Ausgleichung der Ein- 
kommen Gleichqualifizierter in der Statik zukommt. „Denn was 
bedeutet Qualifikation? Es bedeutet nichts anderes als die Fähig- 
keit einer ökonomischen Person, Produkte (Güter oder Dienste) 
zu Markte zu bringen, die im Verhältnis zu den Produkten anderer 
Personen ein höheres als deren Einkommen erbringen.“ So spricht 
Oppenheimer selbst. Nun, angenommen, zwei haben gleiche 
„Fähigkeit“ in dieser Hinsicht, — Oppenheimer variiert leider 
mein früher als Gegeninstanz gebrachtes Beispiel so, daß das 
punctum saliens nicht mehr zur Geltung gelangt, — nämlich die 
Fähigkeit, sowohl höher als minder bezahlte Produkte (Güter oder 
Dienste) zu Markte zu bringen, also „Produkte, die im Verhältnis 
zu den Produkten anderer Personen ein höheres als deren Ein- 
kommen erbringen“ oder ein niedrigeres. Ist damit schon gegeben, 
daß sie sich beide dem Berufe zuwenden, in welchem sie das höhere 
Einkommen gewinnen können? Da steht wohl noch in Frage, ob 
die Differenz im Einkommen die Differenz der Annehmlichkeit, 
der Gefährlichkeit, der Anstrengung, nach ihrer „subjektiven“ 
Schätzung aufwiegt, die „subjektive“ Schätzung mag nun rein sub- 
jektiv oder objektiv durch die gesellschaftlichen Anschauungen, 
Traditionen usw. bedingt sein. Auf jeden Fall ist ein derartiges 
Aufwiegen neben der Tatsache der „Qualifikation“ oder Fähigkeit, 
solche höher bezahlte Produkte zu Markte zu bringen und dadurch 
ein höheres Einkommen zu gewinnen, notwendig. Die Fähig- 
keit allein ist nicht entscheidend, auch wenn man darunter nicht 
bloße intellektuelle „Begabung“ versteht, sondern auch „moralische“ 
Fähigkeit. Nun scheint Oppenheimer sagen zu wollen, wenn 
einer „trotzdem den angenehmeren oder weniger gefährlichen Beruf 
wählt“, obwohl er weiß, daß damit ein geringeres Einkommen ver- 
knüpft ist oder ein gleich großes nur bei größerer Arbeitszeit, 
— eine Annahme, die jener, daß in der Statik alle gleich lang 
arbeiten, eigentlich widerspricht, ein Widerspruch, der bei Oppen-
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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