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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

56 
führen muß, da die gewöhnliche Sprache keinen anderen mir be- 
kannten Ausdruck für das besitzt, was hier ausgedrückt werden soll: 
Qualifikation ist der Ausdruck der gesellschaftlichen 
Bewertung von Produzenten, gemessen an ihrem Ein- 
kommen (geradeso wie „Qualität“ der Ausdruck der gesellschaft- 
lichen Bewertung von Gütern ist, gemessen an ihrem Preise). Wer 
für seine „zusätzliche Arbeit“, werde sie nun als Gut oder als Dienst 
produziert, ein höheres Einkommen erzielt, ist höher qualifiziert als 
jemand, der ein geringeres Einkommen erzielt, und zwar — in der 
Statik — genau im Verhältnis zu der Verschiedenheit der Ein- 
kommen. Die Qualifikationsstufen verhalten sich wie 
die Einkommenverschiedenheiten: wir können die 
Qualifikation verschiedener Produzenten an nichts anderem, als ihrem 
Einkommen messend vergleichen. 
Das ist meine Definition. Und ich behaupte bis zum Be- 
weise des Gegenteils, daß es auch einem Manne von dem Scharf- 
sinn meines Herrn Gegners nicht gelingen wird, eine andere 
Definition zu finden, die der logischen Forderung entspricht, sämt- 
liche Tatsachen des Gebietes, und nur sie, zu decken. 
Worum handelt es sich? Um die Tatsache, daß eine Anzahl 
von Produzenten aus persönlichen Gründen (also abgesehen von 
den durch Monopole verursachten Verschiedenheiten) ein höheres 
(beziehungsweise geringeres) Einkommen beziehen als andere. Und 
diese Tatsachen sind überaus vielgestaltig und zum Teil sehr merk- 
würdig: ein Boxerchampion z. B. hat heutzutage das hundertfache 
Einkommen eines berühmten Gelehrten, und die allergrößten Ge- 
lehrten und Künstler haben zuweilen überhaupt kein Einkommen 
von den Produkten ihres Genies! Oder eine tugendhafte Nähterin 
nagt am Hungertuche, während eine leichtfertige Schöne im Über- 
fluß schwelgt! Unzweifelhaft korrespondieren diese Verschieden- 
heiten des Einkommens mit gewissen Verschiedenheiten der per- 
sönlichen „Fähigkeiten“. Ich behaupte, daß nur meine Definition 
auch alle -diese seltsamen Tatbestände deckt. 
Aber ich will mich tiefer einlassen. Ich bin mir vollkommen 
klar darüber, daß meine Definition etwas sehr Unbefriedigendes hat. 
Es verlangt uns, zu wissen, auf welchen Gründen jene seltsamen 
Tatsachen der Bewertung durch die Gesellschaft beruhen, Indem 
ich diesem Gegenstande nachgehe, werde ich auch noch die letzte 
Aufgabe zu lösen versuchen, die die Kritik sich stellen kann: 
nämlich den psychologischen Quellpunkt des gegnerischen Irrtums
	        

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Essays of Benjamin Franklin. G. P. Putnam’s Sons, 1927.
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