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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

68 
zusammengesetzten Begriffs) ein in ihr schon enthaltenes Merkmal 
herausstellt und zum Bewußtsein bringt. Nun, unser Verfahren 
(das im übrigen auch schon darum „analytisch“ genannt werden 
könnte, weil es das Gesuchte, die Statik der Marktwirtschaft, als 
„gegeben“ supponiert) hat dem Begriff seines Subjekts, eben der 
statischen Marktwirtschaft, kein neues Merkmal hinzugefügt: alle 
empirisch gewonnenen Erkenntnisse über dieses System galten uns 
als „gegeben“. Wir haben nur „in ihm schon enthaltene Merk- 
male herausgestellt und zum Bewußtsein gebracht“: die Gleichheit 
der Einkommen, soweit die Konkurrenz sie durchsetzen kann, die 
statische Preisrelation, die Ursache und Höhe des Kapitalprofits usw. 
Und das ist denn überhaupt das Wesen des deduktiven Ver- 
fahrens: man formt empirische, von einem Erfahrungsgegenstande 
geltende Erkenntnisse oder ein System von Urteilen oder Erkennt- 
nissen über die Zusammenhänge von Erfahrungstatsachen in 
„Größen“ um, d. h. gibt ihnen eine Form, in der sie als „Daten“ 
in eine Rechnung eingesetzt werden können, aus der sich Glei- 
chungen zur analytischen Bestimmung der noch unbekannten Größen 
gewinnen lassen. Um Beispiele anzuführen, so hat Ricardo die 
durch die bekannte Parlamentsenquete ans Licht gezogene Tat- 
sache, daß Landgüter mit besserem Boden gegenüber denen mit 
schlechterem Boden, und daß Landgüter näher dem Markt gegen- 
über denen ferner vom Markte Vorteile genießen, zu Formeln aus- 
gestaltet, aus denen die Größe der Grundrente bestimmt werden 
konnte. So hat ferner Malthus (freilich mit einem falschen An- 
satz) die empirische Tatsache des „Gesetzes der sinkenden Er- 
träge“ zu einer Formel ausgestaltet, aus der er das Lohnsystem 
und den Lohn entwickelte. So hat von Thünen aus der em- 
pirischen Tatsache der mit der Transportentfernung steigenden 
Kosten und der gleichfalls empirischen Tatsache des „relativen 
Transportwiderstandes“, gleichfalls ausgedrückt in Transportkosten, 
jene genialen Formeln des isolierten Staates gewonnen, aus denen 
sich der Standort der verschiedenen Arten der Urproduktion, die 
Anordnung seiner „Zonen“ berechnen ließ. So habe ich selbst aus 
der empirischen Tatsache, daß auf Großgrundbesitz die Arbeiter 
auf ein Fixum gesetzt sind, während alle Vorteile der steigenden 
gesellschaftswirtschaftlichen Kooperation (auch dieses Smithsche 
Gesetz ist ein „Datum“ unserer Rechnung) dem Eigentümer zu- 
fließen, das „Gesetz des einseitig sinkenden Druckes“ entwickelt 
und die Quantitätsformel für die Wanderbewegung daraus ge- 
wonnen. So habe ich ferner die empirische Tatsache, daß außer-
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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