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Der Weg der Reparation

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg der Reparation

Monograph

Identifikator:
1724503022
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-104526
Document type:
Monograph
Author:
Bergmann, Carl http://d-nb.info/gnd/133570878
Title:
Der Weg der Reparation
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Societäts-Druckerei G.m.b.H., Abteilung Buchverlag
Year of publication:
1926
Scope:
409 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg der Reparation
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Von Versailles zum Londoner Ultimatum
  • Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
  • Teil III. Die Besetzung des Ruhrgebiets
  • Teil IV. Der Dawesplan
  • Teil V. Der Ausblick auf das Ziel

Full text

schroffe Garantievorschriften mit der einen Hand das wieder zıß 
nehmen, was man an sachlichen Erleichterungen mit der anderen 
Hand geben wolle. Das Mißtrauen gegen die Kommission habe in 
Deutschland tiefe Wurzeln geschlagen. Wenn es nicht gelinge, das 
Vertrauen auf baldige Wiederkehr besserer Zeiten herzustellen, 
und wenn nicht die Entscheidung der Reparationskommission den 
Geist großzügigen Entgegenkommens und wirtschaftlichen Ver- 
ständnisses atme, dann werde es nicht einmal möglich sein, die 
720 Millionen Goldmark für das Jahr 1922 zu bezahlen. Man 
könne doch nicht wollen, daß Deutschland nach kurzer Zeit 
wiederkommen und erklären müsse, auch die ermäßigten Bar- 
zahlungen seien im Devisenmarkte nicht zu beschaffen. Und was 
solle dann werden? Solle etwa das Garantiekomitee selbst ver- 
suchen, die Maßnahmen in Deutschland durchzusetzen, welche 
nach Ansicht der Reparationskommission zu finanzieller Gesun- 
dung führten? Man müsse also die etwaigen Kontrollvorschriften 
sehr vorsichtig fassen, damit sie nicht unabsehbaren Schaden an- 
richteten, 
Aus gleichzeitigen Unterhaltungen mit Seydoux sah ich, daß 
auch die wirtschaftlich am weitesten blickenden französischen 
Kreise das Moratorium bekämpften, weil die damit erklärte 
deutsche Zahlungseinstellung einen üblen Eindruck mache und die 
schwierige Frage der Garantien aufrolle, Hierbei regte Seydoux 
wieder den Gedanken eines vorläufigen Reparationsplans bis zum 
1, Mai 1926 an, In dieser Zeit sollte Deutschland jährlich 720 
Millionen Goldmark in bar zahlen und innerhalb des Zahlungs- 
plans von London die Sachleistungen machen, welche die einzelnen 
alliierten Regierungen in Deutschland bestellen würden. Nach den 
vorliegenden Erfahrungen würden sich diese Sachleistungen, be- 
sonders an Frankreich, in mäßigen Grenzen halten, Das war im 
ganzen derselbe Plan, den ich schon in Amerika besprochen hatte, 
Er konnte aber wegen der vorgeschrittenen Verhandlungen über 
das Moratorium auch jetzt nicht weiter verfolst werden. 
Inzwischen zahlte Deutschland alle zehn Tage die in Cannes 
provisorisch festgesetzten 31 Millionen Goldmark. Die Mark fiel 
weiter, Eine Zusammenkunft der alliierten Finanzminister in Paris 
ara 
102
	        

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Cost of Living in German Towns. Stat. Off., 1908.
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