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Wirtschaftliches Verpacken

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftliches Verpacken

Monograph

Identifikator:
1726007022
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-104966
Document type:
Monograph
Author:
Sachsenberg, Ewald http://d-nb.info/gnd/101406304
Title:
Wirtschaftliches Verpacken
Place of publication:
Berlin
Publisher:
VDI-Verlag
Year of publication:
1926
Scope:
242 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Verpackungsmaterialien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftliches Verpacken
  • Title page
  • Contents
  • I. Verpackungsmaterialien
  • II. Rücksichten auf den Inhalt
  • III. Allgemeine Gesichtspunkte
  • IV. Tabellarische Übersicht über das Anwendungsgebiet der verschiedenen Verpackungsmöglichkeiten
  • V. Anhang

Full text

Rand, ähnlich wie bei dem Deckel mit dem eingesetzten Vor- 
stehrand, eine sehr gute Verbindung und ein nettes Aussehen. 
Die Werkzeuge hierfür sind etwas teurer als bei dem Deckel, 
der rund angezogen wird. Auch ist der Materialverbrauch 
etwas höher. Ferner zeigt die Abbildung 159 einen rundgezo- 
genen. Deckel mit zweitem inneren Deckel. Solche Packungen 
kommen gewöhnlich nur für sehr gut schließende Papp-Packungen 
vor, die an sich selten sind, z. B, bei Käseverpackung. Die beiden 
Deckel sind in derselben Form hergestellt wie der vorherge- 
nannte, rundgezogene Deckel (s. auch Abb. 307). Sie müssen 
aber genauer gearbeitet sein, weil sie luftdicht aneinander- 
schließen müssen. Die Konstruktion ist daher verhältnismäßig 
teuer, natürlich billiger als eine gleiche Konstruktion in Blech, 
Das nächste Bild (Abb. 160) zeigt eine Schachtel mit auf- 
gesetztem, rundgezogenem Deckel. Der Deckel ist hier zum 
Unterschied gegen. den. vorher beschriebenen. rundgezogenen zur 
Versteifung in der Mitte etwas eingezogen, dasselbe ist mit dem 
Schachtelboden selbst geschehen, und außerdem ist der Hals 
der Schachtel auch noch angezogen, so daß Deckel und Zylinder- 
form der Schachtel ein gleichmäßiges Ganze bilden. Derartige 
Schachteln sind sehr beliebt, sind sehr steif und halten gut. 
Sie läßt sich aber, wenn sie z. B. Pulver enthält, in den Ecken 
schlecht ausnutzen bzw. ausschütten. 
Hierfür ist besser die Schachtel nach der nächsten , Form 
(Abb. 161) mit überstehendem Deckel ohne Hals, etwa in der 
Form des Deckels mit Vorstehrand ausgeführt und mit Boden 
nach Kappensystem. 
Will man diese kantig gehaltene runde Schachtel, die für 
das Ausschütten von Pulversorten besonders günstig ist, auch 
sehr kräftig halten und trotzdem den Zylinderteil glatt haben, 
so wählt man die Form nach Abb. 162 mit eingesetztem Zargen- 
hals und verleimter Bodenzarge. . 
Für gewisse Zwecke empfiehlt es sich, den Boden ganz be- 
sonders stark herzustellen. Dies wird dadurch erreicht, daß 
entweder ein zweiter Boden eingesetzt wird, oder daß, — wie 
bei Käsepackungen zuweilen gebräuchlich, — die fertige Schachtel 
in einen äußeren Boden eingesetzt wird. An der Naht werden 
Deckel und zweiter Boden mittels Überklebstreifens geschlossen 
(Abb. 307). 
Eine andere Verbindung des Deckels und Bodens mit seinem 
Rand geschieht durch Verkleben, und zwar wird, wie die 
Abb. 163—171 zeigen, ein auf dem unteren. Rand festgeklebter 
Papierstreifen ausgezackt über den eingeleimten Boden über- 
AR
	        

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L’ Allemagne Économique Ou Histoire Du Zollverein Allemand. Ainé, 1874.
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