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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
1728770173
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105075
Document type:
Monograph
Author:
Gemmingen, Max http://d-nb.info/gnd/101562608
Title:
Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
Place of publication:
Halle a. S.
Publisher:
Gebauer-Schwetschke
Year of publication:
1910
Scope:
197 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Wirtschaftliche Entwicklung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Wirtschaftliche Entwickelung. 
alten staatlichen Gemeinschaften fast unmöglich: machten? 
Ein Teil der Gründe für diese Schwierigkeiten ist in den 
drei vorhergehenden Abschnitten schon angedeutet worden; 
es kommen aber. noch weitere schwerwiegende Ursachen 
hinzu, deren hauptsächlichste wohl die folgende ist: wenn 
man allen Fortschritt und die Ursache für die wirtschaftliche 
Höhe unserer heutigen Kulturstaaten im letzten Grunde darin 
zu Suchen hat, daß. ihre Entwickelung sich in nationaler 
Weise, also durch und für die einheimische. Bevölkerung 
vollzog, so fehlt für das lateinische Amerika diese Ent- 
wickelung vollständig, da hier ein fremdes, den Eingeborenen 
feindliches Bevölkerungselement die wirtschaftlichen Erträg- 
nisse des Landes für sich in Anspruch nahm, wodurch es 
zur Entwickelung einer Volkswirtschaft im eigentlichen 
Sinne nie kam. Es waren in diesen Ländern, wie in allen 
Kolonien, zwei Dinge nebeneinander hergelaufen, ohne sich 
eigentlich zu berühren: die von einer Minderheit getragene 
europäische Kultur und die- tiefstehende Kultur der nur zur 
Arbeit verwendeten Eingeborenen. Die Schwierigkeit, die 
diese Länder nach ihrer Losreißung zu überwinden hatten, 
bestand nun darin, daß sie ohne Rückhalt an der finanziellen 
und staatlichen Macht der Mutterländer plötzlich selbständig 
dastanden und die ungeheueren, unter der Kolonialverwaltung 
nicht in die Erscheinung getretenen Gegensätze, die sich 
durch den eben genannten Umstand in ihrer Bevölkerung 
herausgebildet hatten, nun in sich auszugleichen versuchen 
mußten, um aus ‚eigenen Kräften ein einheitliches, lebens- 
fähiges Staatswesen zu bilden. / 
Zunächst mußte ein vollständiger Umschwung in den 
wirtschaftlichen Auffassungen eintreten. Bisher war die Lei- 
tung der Kolonien im Mutterlande gelegen, wirtschaftlicher 
Zweck war die monopolistische Ausbeutung der Länder und 
die Bereicherung der Großgrundbesitzer, der Kirche, der Gou- 
verneure und. Beamten, also ein dem Interesse der amerika- 
nischen Länder Selbst durchaus feindliches Verfahren. Nun 
wurde plötzlich die wirtschaftliche Leitung in die Länder 
selbst verlegt und es galt, deren durch die‘ bisherige Wirt- 
Schaftsweise mehr zerstörte als geförderte natürliche Hilfs- 
mittel als Grundlage für die wirtschaftliche Lebensfähigkeit 
der neugebildeten Staaten auszugestalten. Dies war insofern 
schwierig oder eigentlich unmöglich, als die leitende europä- 
ische Klasse, in den wirtschaftlich-kulturellen Auffassungen 
des Mutterlandes groß geworden, nun sofort den bisher als 
Rückhalt dienenden, aber nicht auf amerikanischem, sondern 
17
	        

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Volkswirtschaftspolitik. G. J. Göschen’sche Verlagshandlung G.m.b.H., 1918.
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