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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

Full text: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1729044344
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106690
Document type:
Monograph
Title:
The financial productivity of public utility companies
Place of publication:
Urbana
Publisher:
University of Illinois
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

576 Kap. X1X. Die bestimmenden Faktoren der Konjunkturbewegungen. 
„Eine falsche Schätzung der künftigen Lage des Kapitalmarkts würde 
offenbar keine solche Katastrophe herbeiführen, wenn der einzelne 
nternehmer sich von vornherein das ganze Kapital, das er zur Durch- 
ührung seines Unternehmens nötig hat, sicherte. Dies dürfte aber 
unter den heutigen Verhältnissen nur selten vorkommen. Das Aktien- 
kapital, das zur Durchführung einer großen Anlage aufgenommen wird, 
deckt meistens nur einen Teil, zuweilen einen sehr kleinen Teil, des ge- 
samten Kapitalbedürfnisses. Im übrigen verläßt ‘man sich darauf, daß 
es in der Zukunft möglich wird, durch Ausgabe von Obligationen, durch 
ankkredite usw., das noch erforderliche Kapital anzuschaffen. Dazu 
ommt, daß das Aktienkapital in der Regel nicht auf einmal eingezahlt 
wird. Oft werden die Einzahlungen auf ziemlich lange Termine aus- 
gesetzt. Auch in diesem Falle stützt man also seine Berechnungen auf 
den Kapitalmarkt der Zukunft. Ferner pflegen die Anteilzeichner über 
ihr eigenes Vermögen hinauszugehen und Kapital in Anspruch zu 
nehmen, das sie sich nur leihweise, oft sogar nur auf kurze Zeit gesichert 
haben. Es ist klar, daß solche Zeichnungen, volkswirtschaftlich be- 
trachtet, keine wirkliche gegenwärtige Verfügung von Kapital seitens 
des Unternehmers darstellen. Aber auch im Falle, daß sich das einzeln 
nternehmen Kapital im voraus gesichert hat, wird dieses Kapital, 
ehe es im Unternehmen Verwendung findet, vorübergehend fruchtbar 
emacht und durch die Banken oder auf anderem Wege der Volkswirt- 
chaft zur Verfügung gestellt. Dieses. Kapital wird dann in anderen 
nternehmen Verwendung finden und wird also, volkswirtschaftlich 
etrachtet, nicht länger disponibel sein. Unter diesen verwickelten 
mständen ist es sehr begreiflich, daß die Ansprüche, die das heutige 
nternehmertum an den künftigen Kapitalmarkt stellt, in ihrer Ge- 
amtheit nicht klar zutage treten, und daß somit die Möglichkeiten 
dieses künftigen Marktes, die an ihn herantretenden Ansprüche zu 
befriedigen, überschätzt werden. Für den einzelnen, der sein Unter- 
nehmen auf solide Grundlage aufbauen will, steht natürlich immer 
der Weg offen, sich das ganze erforderliche Kapital von Anfang zu 
sichern. Wenn die tiefste Ursache der Krise in einer Fehlberechnun 
der Möglichkeiten, auf dem künftigen Kapitalmarkt das zur Durch- 
ührung angefangener Unternehmen nötige Kapital zu bekommen, 
liegt, so müßte das beste Mittel gegen die Gefahr der Krise in einer 
solchen Politik zu suchen sein. _Selbstverständlich kann sie aber in 
er Praxis nur bis zu einem gewissen Grade durchgeführt werden. 
Die Vorausberechnung des künftigen Kapitalbedürfnisses eines Unter- 
nehmens stößt auch auf die Schwierigkeit, daß die Preis- und Lohn- 
steigerungen der Hochkonjunktur die Anlagekosten häufig bedeuten 
über den Voranschlag hinaufschrauben, und daß also das künftige 
apitalbedürfnis sowohl des einzelnen Unternehmens wie auch der 
esamten Unternehmerwelt sich doch schließlich größer, als berechnet
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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