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Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

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Bibliographic data

fullscreen: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
  • Title page
  • I. Die Marxsche Werttheorie und das „konstante" Kapital (technische Kapital)
  • II. Die Marxsche Werttheorie und die Umwandlung des Mehrwerts in Profit
  • III. Die Marxsche Lösung und deren logische Widersprüche
  • IV. Die Grundirrtümer der Marxschen Problemstellung und ihre wesentlichen Ursachen
  • V. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei unveränderter Quantität der Produkte)
  • VI. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der einzelnen Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei unveränderter Produktquantität)
  • VII. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe und bei Betrachtung der einzelnen Betriebe (in bezug auf die Kapitalisten und bei vermehrter Produkt-Quantität)
  • VIII. Die Marxsche und unsere Lösung
  • IX. Die Wirkungen der Anwendung des technischen Kapitals in bezug auf die weiter beschäftigten Arbeiter
  • Contents

Full text

Sicherung des Arbeitsverhältnifjes. 
Berufsverbänden verfdhtedener Art, aber gleicher wirtfhaftspoli« 
tifher Ridtung gefhaffen worden. Die Tätigkeit diefer Gewerk- 
iqaftskartelle ijft fehr vielfeitig. U. a. liegt ihnen ob, die Werbe 
arbeit, die Errichtung von Herbergen und Gewerk[Haftshäufjern, 
die Aufftelung der Kandidatenlijten bei Gewerbegerichtss, Kranken 
kaffenwahlen u. a. m. Sie haben eigene Bureaus, Auskunftsjtellen 
und Arbeiterfekretariate, die von berufsmäßigen Gewerkfhafts» 
beamten geleitet werden, betreiben den Rechtsihuk ihrer Mitglier 
der, forgen für Bildung und Belehrung, . veranjtalten Unterhal- 
tungsabende, ridten Bibliotheken und Lefehallen ein und ders 
gleiden mehr. Die Unterftüßung und Leitung von Streiks {lt 
dagegen den einzelnen Zentralverbänden vorbehalten. 
Die, Einheitligkeit und das fejte Gefüge diefer Organifation, 
nicht 3zulegt aber ihre zum Teil recdt beträcztliden Dermögen 
haben die Gewerkfhaften zu einem Machtfaktor gemadıt, der 
nicht mehr übergangen werden kann. Ihre Madzt wäre nod} viel 
größer, wenn nicht die Spaltung in drei fdjarf voneinander ges 
jhiedene Gruppen eingetreten wäre, an deren Derfhmelzung, troß 
weitgehender Konzentrationstendenzen einjtweilen nicht zu denken 
ijt. Immerhin bringt die Notwendigkeit des Sufammengehens beim 
Abjchlußg von Tarifverträgen die verfhiedenen Richtungen ein» 
ander aNlmählid näher. 
Die Politifierung der Gewerkfhaften hat aber nicht nur zu 
Kämpfen 3wifdjen den einzelnen GewerkjHhaftsgruppen geführt, 
jondern einzelne Derbände felbit zum Schauplag heftiger Kämpfe 
gemacht. In diejer Beziehung find die „freien Gewerkfchaften“ 
am jqhwerften betroffen, in deren Reihen Sozialdemokraten vers 
jhiedener Richtung und Kommunifjten nebeneinander jtehen. Dor 
allem hat die Frage des Anjchlujfes an die fogenannte „dritte 
Internationale“ von Moskau fHwerfte Konflikte heraufbes 
jhworen. Dur die für diefer Anfhluß eintretenden Kommuni- 
iten ijt ein Zünödftoff in die Gewerkjhaftsbewegung hineingetragen 
worden, der fchon verfhiedentlid zu Erplofionen geführt und die 
Zentralverbände zu fhärfitem Dorgehen gegen die den Gewerks 
j&aftsgedanken zerjfekenden Elemente gezwungen hat. 
Zweifellos befinden fidhh die Gewerkjchaften aller Ridtungen 
heute in einem tiefgreifenden Ummwandlungsprozeß. Wohin diefer 
führen, in welcher Weije das neue Tarifrecht, der Einfluß der 
Betriebsräte und manches andere auf ihn zurückwirken wird, ijt 
heute nodz nit abzufehen. Jedenfalls ijt es für die gefamte wirt: 
ichaftlidhe und foziale Entwiklung unjeres Daterlandes von aus»
	        

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Citation recommendation

Leitfaden Durch Die Sozialpolitik. G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1923.
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