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Sozialismus und Regierung

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Bibliographic data

fullscreen: Sozialismus und Regierung

Monograph

Identifikator:
173388923X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112001
Document type:
Monograph
Author:
Winkler, Hubert http://d-nb.info/gnd/117582093
Title:
Reis
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Dt. Auslandsverl. Bangert
Year of publication:
1926
Scope:
VI, 138 Seiten
Ill.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Anbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

76 
ihrer Tüchtigkeit abgelegt haben, Wahlaussichten geboten, wie sie sie 
sonst nicht hätten. Die Unsicherheit und die scheinbare Unbilligkeit 
des jetzigen Systems verhindern es, daß es mit tyrannischer Partei 
strenge gehandhabt werden kann. Diese Geschmeidigkeit schafft nur 
Gutes; denn sie berücksichtigt Potenzen der öffentlichen Meinung, 
die politische Größen sind, deren Wert aber durch mechanische Mittel 
nicht festgestellt werden kann: nämlich die Energie und das Schwer 
gewicht des Willens der Wahlgruppen. 
Weit verbreitet ist jedoch der Glaube, daß unser heutiges System 
der Entstehung neuer Ideen und ihrer Kundgebung bei Wahlen nicht 
günstig sei. Man nimmt an, daß viele Wähler neue Bestrebungen und 
unabhängige Kandidaten zu unterstützen geneigt seien, trotzdem aber 
die Kandidaten der einen alten Partei vorzögen, weil sich sonst die 
Wahlchancen des Kandidaten der von ihnen bekämpften anderen tradi 
tionellen Partei erhöhten. Sie ließen sich nicht von Prinzipien leiten, 
sondern träfen ihre Wahl, um sicher zu gehen. Manche Sozialisten sehen 
hierin die Erklärung für verlorene Schlachten. Vielleicht mag dies für 
die ersten Zeiten der unabhängigen Feldzüge wahr sein, hat aber sonst 
weiter keine Bedeutung. Ich bezweifle, ob in der ganzen Geschichte 
unserer Bewegung auch nur ein einziger Sozialist oder Kandidat der 
Arbeiterpartei, der im Kampfe unterlag, unter irgendwelchem Stich 
wahlsystem gewählt worden wäre. Als tatsächliche Wirkung scheint sich 
ergeben zu haben, daß sich unsere Bewegung gezwungen sah, da ihr 
mancherlei Hindernisse den Weg ins Parlament erschwerten, sich ihre 
ersten Sporen auf dem engeren Felde der Kommunalverwaltung zu ver 
dienen und sich so mit den praktischen Gedanken und Problemen der 
Zeit vertraut zu machen. Dem Lande und dem Sozialismus ist dies 
zugute gekommen. Als sich dann die neuen Ideen hinreichend bewährt 
hatten, den wirklichen Bedürfnissen angepaßt worden waren und eine 
genügend starke Anhängerschaft gesammelt hatten, im Parlamente 
festen Fuß zu fassen, sind sie in der Lage gewesen, sich des gegenwär 
tigen Wahlsystems ebenso vorteilhaft wie jede andere Partei zu be 
dienen. Wenn eine Minorität die nötige Bedeutung erlangt hat, daß 
ihr Anspruch auf parlamentarische Vertretung gerechtfertigt ist, so 
legt ihr das bestehende System keine Hindernisse in den Weg. 
Nachstehend versuche ich die Wirkungen unseres Systems, das nur 
einmaligen Wahlgang kennt, kurz zusammenzufassen.
	        

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The Socialism of To-Day. Field & Tuer, 1884.
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