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Reis

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Bibliographic data

fullscreen: Reis

Monograph

Identifikator:
173388923X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112001
Document type:
Monograph
Author:
Winkler, Hubert http://d-nb.info/gnd/117582093
Title:
Reis
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Dt. Auslandsverl. Bangert
Year of publication:
1926
Scope:
VI, 138 Seiten
Ill.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der Anbau
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Reis
  • Title page
  • Contents
  • I. Bedeutung und Geschichte des Reises
  • II. Botanisches
  • III. Der Anbau
  • IV. Schädlinge und Krankheiten
  • V. Geographie und Statistik
  • [ VI. Nutzung ]
  • VII. Schriftenverzeichnis

Full text

59 
die Anlage verhindert. Kleinere Dämme teilen dann das Ge- 
lände zwischen dem Hauptdamme und der Böschung, die die 
jenseitige Grenze des Reisfeldes bildet, in Vierecke von einigen 
Hektar Größe. Die Reisfeld-Fächer werden durch ein System 
von Haupt- und Seitengräben in Beete von 8—10 m Breite ein- 
geteilt. Das Flußwasser tritt durch Schleusen auf die Felder. 
Da dieser natürliche Zufluß oft nur bei Hochwasser möglich ist, 
stellt man Maschinen auf, die das Wasser entweder unmittelbar 
über die Flußdämme in die Zuleitungsgräben oder — was meist 
der Fall ist, da an Kraft gespart wird — in besondere Sammel- 
becken pumpen, aus denen es dann durch Siphons über den 
Damm gesaugt wird (123, S. 633). In ähnlicher, wenn auch 
einfacherer Weise wird oft im asiatischen Reisbaugebiet das 
Wasser aus den Flüssen auf die höher gelegenen Reisfelder be- 
fördert, wenn es nicht möglich ist, sie von Gebirgswasserläufen 
aus zu bewässern. Am einfachsten geht dabei wohl der Chinese 
zu Werke, wenn er mehr einen Reisgarten als ein Reisfeld zu 
überfluten hat; er schöpft das Wasser einfach mit einem Eimer 
aus dem Flusse. Im Innern von Siam verwendet man statt der 
Eimer Körbe, die mit Harz gedichtet sind. Ist das Feld zu groß 
dazu, so bedient man sich einer Art Kettenpumpe, die in einer 
Tretmühle durch Menschenkraft oder mittels eines Göpelwerkes 
durch einen Büffel bewegt wird. 
In den Golfstaaten hatte man ursprünglich nur das durch 
Dämme aufgestaute Regenwasser zur Reiskultur verwendet. 
Später bildeten sich Gesellschaften, die durch Anlage von Pump- 
werken und Kanalsystemen die Ausnutzung des in den wenigen 
Flußläufen vorhandenen Wassers ermöglichten. Schließlich 
bohrte man Brunnen, deren Wasser mit großem Erfolge zur 
Reiskultur benutzt wurde. In Arkansas hat der größte Teil des 
Irrigationswassers diesen Ursprung (34). Auch in Italien nimmt 
man stellenweise das Beflutungswasser für die Reisfelder aus 
Brunnen. Da das Brunnenwasser auch im Sommer zu niedrige 
Temperatur hat, macht man hier das erste Fach des Reisfeldes, 
auf dem sich das Wasser erst allmählich erwärmen soll, klein, 
um möglichst geringen Schaden zu haben. Oder es wird eine
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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