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Wie erhält ein Volk seine Währung?

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Bibliographic data

fullscreen: Wie erhält ein Volk seine Währung?

Monograph

Identifikator:
1734285958
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111080
Document type:
Monograph
Author:
Schiele, Georg Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117228982
Title:
Wie erhält ein Volk seine Währung?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Reimar Hobbing
Year of publication:
[1926]
Scope:
15 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Währung und Produktion
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie erhält ein Volk seine Währung?
  • Title page
  • I. Verbraucherschaft und Währung
  • II. Der größte Verbraucher - der Staat
  • III. Währung und Produktion
  • IV. Verschuldung und Geldentwertung
  • Schluß

Full text

Die Verwirrung aller Rechtsbegriffe, welche notwendigerweise 
jede Zeit der Währungsveränderung begleitet, wurde bei uns 
dadurch erheblich verschärft und verlängert, daß das hohe Reichs- 
gericht und die gesamte Rechtssprechung erst von 1919-23 auf 
dem Grundsatz Mark gleich Mark viel Recht und Unrecht ge- 
sprochen hat und Strafen verhängt hat, bis sie dann mit einem 
Male in dem Jahre 1923 erwachte und das Gegenteil erklärte: 
hundertprozentige Aufwertung; ~ ein Beweis, daß sie von dem 
Sinn und der Notwendigkeit des ganzen Vorganges in diesen 
Jahren keine Vorstellung gehabt hat. 
Geschichte der Inflation. 
Obwohl das Buch der Weltgeschichte viel nützliche Lehren ent- 
hält, so wird doch nie zur rechten Zeit darin nachgeschlagen. Ist 
etwa stabile, d. h. unveränderliche Währung der Normalzustand 
der Geschichte? Das Gegenteil ist der Fall: die Mangelhaftigkeit 
der Bewährung ist die Regel; schlechte Zensuren sind häufiger 
als gute. Die Weltgeschichte ist eine ganze Kette von Inflations- 
prozessen, von Geldwertveränderungen und zwar in der Regel 
nach unten, ganz selten nach oben. Insbesondere sind große 
Kriege immer mit Geldentwertung verbunden. Jeder Krieg ist 
ein Verarmungsprozeß. Nur wenn er kurz ist, und wenn ein 
guter und ein dauerhafter Frieden geschlossen wird, können 
wenige Jahre schon die Verarmung überwinden. Törichte Poli- 
tiker in England haben vor dem Kriege das Wort gesprochen: 
„Wenn Deutschland besiegt wird, so wird jeder Engländer reicher 
sein.“ Sie haben sich schwer geirrt. 
Wenn ein großes Volk jahrelang einen Krieg um seine Existenz 
zu führen hat, so ist Geldentwertung unvermeidlich. So haben 
die Römer während des ersten und zweiten (punischen) Krieges 
gegen die Karthager eine Geldentwertung auf ein 1/1, gehabt. 
Auch die ersten Jahre des Dreißigjährigen Krieges bringen 
schon Geldentwertung ?), desgleichen der Siebenjährige Krieg, 
die Napoleonischen Kriege auf der englischen Seite, der 
Freiheitskriege der Vereinigten Staaten von Amerika, der 
Sezessionskrieg der U. S. A. (186064), der Krieg 1866 auf der 
österreichischen Seite. Kolonialländer und ganze Erdteile, wie 
Südamerika, kommen eigentlich nie aus dem Schwanken der 
T ©
	        

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Wie Erhält Ein Volk Seine Währung? Verlag Reimar Hobbing, 1926.
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