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Theorie der forstlichen Oekonomik

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Bibliographic data

fullscreen: Theorie der forstlichen Oekonomik

Monograph

Identifikator:
1734847875
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108830
Document type:
Monograph
Author:
Godbersen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/123790263
Title:
Theorie der forstlichen Oekonomik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
93 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Title page
  • Contents
  • Bisherige Behandlung und Abgrenzung der Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Produktionsfaktoren der Forstwirtschaft
  • Holzpreis
  • Produktionskosten der Forstwirtschaft
  • Ertrag und Einkommen der Forstwirtschaft
  • Rentabilität der Forstwirtschaft
  • Wirtschaftsziel der Forstwirtschaft
  • Waldwert und Waldwertrechnung

Full text

2 
KA 
zen derart 
Brüssel (gegründet 1801) und New York (gegründet 1817) 
bezeichnen. England, Frankreich, Holland, Deutschland, 
Belgien und die Schweiz waren bis zum Weltkrieg die ty- 
pischen Länder des aktiven internationalen Effektenkapitalis- 
mus, da aus ihnen dauernd Kapitalmengen anderen Ländern 
zuströmten, sie befruchteten, oft auch politisch dienstbar 
machten; Nordamerika dagegen war das typische Land des 
passiven internationalen Effektenkapitalismus. Hat doch die 
New Yorker Fondsbörse (Stock-Exchange) wie ein Saugappa- 
rat immer neue europäische Kapitalien in die Union geführt 
and dadurch eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglicht, die 
ihr Volksvermögen von 16,1 Milliarden Dollar im Jahre 1860 
auf 321 Milliarden Dollar im Jahre 1922 steigen ließ, Das 
bedeutet eine Verzwanzigfachung in einem Zeitraum, in dem 
sich das englische Nationalvermögen nur verdreifachte, das 
französische etwas mehr als verdoppelte. Zu berücksichtigen 
ist freilich der weit geringere Flächeninhalt Englands und 
Frankreichs und die fehlende Befruchtung durch einen un- 
aufhörlich fließenden Menschenstrom. Sind doch von 1821 
bis 1921 33,2 Millionen Menschen in die Vereinigten Staaten 
gewandert. 
Die kapitalausführenden Länder sonderten sich vor dem 
Weltkrieg nach den Hauptmotiven dieser Ausfuhr in drei 
große Gruppen. Die Zur ersten Gruppe gehörenden — 
Holland und die Schweiz — kauften bzw. notierten aus- 
'ändische Effekten lediglich aus Anlage- bzw. Spekulations- 
bedürfnis, das zur zweiten Gruppe zählende Belgien hatte 
vor allem die Unterstützung seiner Industrie im Auge, die 
Länder der letzten Gruppe dagegen — Deutschland, England 
nd Frankreich — suchten außer dem industriellen ihren po- 
litischen Einfluß in den kapitalnehmenden Ländern zu 
stärken. In drei Gruppen schieden sich auch die kapital- 
ainführenden Länder, Während die Vereinigten Staaten, 
Südamerika und China das europäische Kapital zum Bau von 
Eisenbahnen und Häfen, Kraftwerken und Fabriken ins 
Land zogen, benutzten es Rußland, Italien, die Balkanstaaten 
und Japan hauptsächlich zu Rüstungszwecken, d. h. zur Stär- 
kung und zur Festigung ihrer militärischen und politischen 
Macht. Spanien und Portugal dagegen nahmen Staatsan- 
leihen in London, Paris und Berlin aus rein finanziellen 
Motiven auf. 
2. Geschichtliche Epochen. 
Die Kapitalwanderungen in Effektenform von Land zu 
Land beginnen frühzeitig, und zwar 1694, als zahlreiche An- 
teile der in diesem Jahre gegründeten Bank von England
	        

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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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