Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theorie der forstlichen Oekonomik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theorie der forstlichen Oekonomik

Monograph

Identifikator:
1734847875
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108830
Document type:
Monograph
Author:
Godbersen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/123790263
Title:
Theorie der forstlichen Oekonomik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
93 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Waldwert und Waldwertrechnung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Title page
  • Contents
  • Bisherige Behandlung und Abgrenzung der Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Produktionsfaktoren der Forstwirtschaft
  • Holzpreis
  • Produktionskosten der Forstwirtschaft
  • Ertrag und Einkommen der Forstwirtschaft
  • Rentabilität der Forstwirtschaft
  • Wirtschaftsziel der Forstwirtschaft
  • Waldwert und Waldwertrechnung

Full text

Praktische Bedeutung der Waldwertrechnung. §.1 
Auf die schwierige Frage, wie die Rentabilität der tatsächlich ge- 
führten Wirtschaft zu beurteilen ist, wenn die Nutzung größer oder kleiner 
ist als der Zuwachs, wenn also das Holzvorratskapital sich ändert, wird 
seitens der herkömmlichen Waldwertrechnungslehre überhaupt nicht 
eingegangen. 
Die von uns vertretene Anschauung geht, wie wir gezeigt haben, 
dahin, daß die Rentabilität der Wirtschaft am zweckmäßigssten an dem 
Verhältnis des laufenden Reinertrages zu den festen Kosten gemessen 
werden kann. 
Während die forstliche Rentabilitätsrechnung eine Aufgabe ist, deren 
Durchführung durchaus im Belieben des Waldbesitzers steht, gibt es eine 
Anzahl Fälle, in denen sich eine Beziff erung des Wald- 
k a pitals in Geld, also eine Waldwertrechnung im engeren Sinne, 
nicht vermeiden läßt. Der allgemeinsste Fall ist der der Be wertung 
für die Zwecke der Vermögens besteuerun g. Da der 
JZerschlagungswert eines Waldes stets höher ist als der mit dem landes- 
üblichen Zinsfuße ermittelte Ertragswert, liegt hier die Wahrscheinlichkeit 
vor, daß der Gesetzgeber oder die Steuerbehörde den Wald als Vermögens- 
objekt zu hoch bewerte. Wenn die Vermögensbesteuerung nicht einen 
Eingriff in das Kapital, sondern eine zusätzliche Besteuerung des fundierten 
Cinkommens darstellen soll, so liegt kein Anlaß vor, wenn der Waldbesitzer 
nach h a lt i g wirtschaftet, ihn durch die Besteuerung ungünstiger zu 
stellen als andere Kapitalbesitzer; der vermögenssteuerpflichtige Wert des 
Waldes muß also in diesem Falle durch Kapitalisierung des laufenden 
Reinertrages mit dem landesüblichen Zinsfuße gefunden werden. 
Schwieriger ist im au s s e ß en d en Betrieb e eine Lösung zu finden. 
Hier ist die Wahrsscheinlichkeit besonders groß, daß ein verwertbarer 
Bestand nach seinem Verkaufswert in die Vermögensberechnung eingesetzt 
wird, obwohl dieser Betrag, wenn der Abtrieb z. B. ersst in 10 Jahren 
erfolgt, bei einem landesüblichen Zinsfuß von 10 °/9, wie wir ihn heute 
(1925) haben, viel zu hoch sein würde. Ein Ausweg könnte in der 
Weise gefunden werden, daß die Steuerbehörde für jede Holzart den 
Ertragswert einer u-jährigen Betriebsklasse ermittelt und dann die Hektar- 
werte jeder Altersstufe gutachtlich so festsetzt, daß die Summe der Hektar- 
werte der u Altersstufen gleich dem Ertragswerte der u-jährigen Betriebs- 
tlasse ist. 
Cin anderer Fall, in dem die Bezifferung des Waldkapitals in Geld 
erforderlich wird, ist der der Er bsch a f ts r e g el un g. Für deren 
Zweck würde der mit einem hohen landesüblichen Zinsfuß berechnete 
! 5
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Volkswirtschaftspolitik. Fischer, 1902.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.