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Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
173528923X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111142
Document type:
Monograph
Author:
Kalckreuth, Eberhard von http://d-nb.info/gnd/133513874
Title:
Ernährung und Schutzzoll
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutscher Volksblatt-Verlag
Year of publication:
[1926]
Scope:
16 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

96 
I. Buch. Production und Consumtion. 
Tagen das Gegentheil der Fall gewesen. Es ist vorgekommen, daß die Er- 
öffnung großer Fabriknnternehmnngen durch Leute erfolgte, welche noch die 
Freiheit hatten, die Arbeiter, namentlich die Fraueil und Kinder, durch 
übermäßige Arbeit zu erschöpfen; besonders England und Belgien hatten, 
und Italien hat noch jetzt in dieser Hinsicht die schlimmsten Zustünde aus 
zuweisen. Die Ausnutzung der Arbeiter und Kinder in den sicilischen 
Schwefelminen ist noch immer eine horrende. So ist auch auf industriellem 
Gebiet der Uebergang vom Klein- zum Großbetrieb oder das umgekehrte Ver 
hältniß je nach den Umständen wünschenswerth oder nicht, und das Gleiche 
gilt endlich auch vorn Handel. So sehr der Untergang kleiner Geschäfte unter 
Umständen zu beklagen ist, so kann doch ein solider Großbetrieb mit sehr ge 
ringen Regiekosten nicht zum Vortheil der Existenz von überflüssigen wirtschaft 
lichen Vermittlern, zu deren Gunsten höchstens ein erträgliches Uebergangsstadium 
zu schaffen ist, eingeschränkt oder beseitigt werden. Keine Form der productiven 
Organisation ist an sich eine Garantie socialer Wohlfahrt. Diese beruht nicht 
allein auf solchen Formen, sondern auch noch auf etwas anderem. 
Das ändert freilich nichts an der Thatsache, daß die immerwährende 
Ausdehnung schon an und für sich kolossaler Unternehmungen, vom Stand 
punkt der nationalen Wohlfahrt aus betrachtet, mit der Zeit minder vortheil- 
haft wird. Ein solches Anwachsen führt dazu, daß sich die Reichthümer in 
immer weniger Händen concentriren, und ist ebensowenig heilsam wie die 
übermäßige Reduction der Betriebe und Wirtschaften, wie sie z. B. in Frank 
reich besonders die zwangsweise Naturaltheilung der Hinterlassenschaften auf 
Grund des Code civil und überhaupt das gleiche Erbrecht der Nachkommen 
mit sich bringt. Die Latifnndienbildung wie die übermäßige Zerstückelung 
des Grund und Bodens, welche zur Bildung von Zwergwirtschaften führt, 
kann vielfach die übelsten Folgen haben, und hat solche namentlich in dem 
Falle, wo der Großgrundbesitzer nicht über das nothwendige Kapital verfügt, um 
intensive Wirtschaft zu betreiben, und wo es dem kleinen Besitzer an Mitteln fehlt, 
um auf seinem Besitz einträglichen Gemüse-, Wein- oder Obstbau einzuführen. 
Uebrigens können, auch abgesehen von diesen beiden Extremen, die Dimensionen 
für den erfolgreichen Betrieb eines Unternehmens ungeeignet sein. Ein Land 
gut , welches zu klein ist, um einem Paar Zugthiere genügende Beschäftigung 
zu geben, aber so umfangreich, daß es ohne solche nicht mit Erfolg bewirt 
schaftet werden könnte, ist ein unvortheilhaftes Object. So wissen Praktiker 
ans den verschiedensten Productionszweigen davon zu berichten, daß Betriebe 
und Wirtschaften mannigfachster Art gleichzeitig zu groß und zu klein sind 
und aus diesem Grunde keinen Vortheil bringen. 
Es läßt sich nicht einmal behaupten, daß zum Prosperiren eines Landes 
eine große 'Anzahl kleiner oder mittlerer Landgüter nothwendig vorhanden sein
	        

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The Shadow of the World’s Future, or the Earth’s Population Possibilities & the Consequences of the Present Rate of Increase of the Earth’s Inhabitants. Ernest Benn Limited, 1928.
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