Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Mehr Freiheit im Welthandel!

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Mehr Freiheit im Welthandel!

Monograph

Identifikator:
1737338890
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112196
Document type:
Monograph
Author:
Wilden, Josef http://d-nb.info/gnd/117380016
Title:
Mehr Freiheit im Welthandel!
Edition:
Als Hs. gedr.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1926]
Scope:
35 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Die Zollasten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mehr Freiheit im Welthandel!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Zollasten
  • 2. Erschwernisse durch Zollförmlichkeiten
  • 3. Ein- und Ausfuhrverbote
  • 4. Valuta- Dumping
  • 5. Behinderung des persönlichen Verkehrs im Auslande
  • 6. Behinderung des deutschen Außenhandels durch den Versailler Vertrag

Full text

hältnismäßig leicht und die Verpackung unverhältnismäßig 
schwer ist. 
Griechenland hat im Laufe ds. Js. seine Zölle zum Teil 
wesentlich erhöht. Hierdurch sind die geschäftlichen Bezie- 
hungen zwischen unseren Firmen und den griechischen Ab- 
nehmern erschwert worden. Namentlich sind hier wieder 
Kleineisenwaren sehr stark mit Abgaben belastet. Auch wird 
über die vielen Nebengebühren geklagt, die in Griechenland zu 
entrichten sind, wie z.B. Hafenabgaben. Hierdurch werden 
verschiedene Waren besonders belastet. 
Ähnlich wie Griechenland hat auch Rumänien seine Zölle 
wesentlich erhöht. Einen Handelsvertrag haben wir mit Ru- 
mänien zwar noch nicht. Immerhin gewähren sich beide Länder 
die Meistbegünstigung. Durch die Zollerhöhungen ist der 
Absatz unserer Erzeugnisse nach Rumänien behindert. So 
hat eine Düsseldorfer Metallwarenfabrik von ihrem Vertreter 
in Rumänien einen Bericht erhalten, in dem es heißt, unter den 
gegenwärtigen hohen Zollverhältnissen sei es sehr schwierig, 
die Erzeugnisse (Messing- und Bronze-Baubeschläge) abzu- 
setzen. Die Firma hat ihre Preise für Waren nach Rumänien, 
die schon infolge der wirtschaftlichen Krise in Deutschland 
schr niedrig gehalten sind, weiterhin ermäßigt. Sie gibt heute 
ihre Erzeugnisse nach Rumänien zum Herstellungspreise ab, 
um keine Unterbrechung in der Geschäftsverbindung mit ihren 
dortigen Kunden eintreten zu lassen. Dennoch wirkt der neue 
rumänische Zoll sehr hemmend auf den Absatz. „Es wäre zu 
wünschen,“ so schreibt die Firma, „daß bei Handelsvertrags- 
verhandlungen mit Rumänien Erleichterungen für die deutsche 
Ausfuhr nach Rumänien geschaffen würden, zumal wir auf die 
Ausfuhr von Baubeschlägen unbedingt angewiesen sind, da 
der Markt in Baubeschlägen im Inland vollkommen darnieder- 
liegt und wir unsere Betriebe nicht aufrechterhalten werden, 
wenn die Ausfuhr durch Zollschranken noch weiter wie bisher 
gehemmt würde.“ | 
Verhältnismäßig wenig ist unser Handel mit den Nieder- 
landen durch Zölle und sonstige Abgaben behindert. Es liegen 
aber Klagen vor von Firmen, die dort ein Warenlager oder 
eine Filiale errichtet haben. Die holländischen Zollvorschriften 
lauten: „Verzollung nach dem Einkaufspreis‘‘. Als eine Firma 
nach den Vorschriften  verzollt hatte, mußte sie Zollstrafe 
bezahlen, trotz Vorstellung beim Deutschen Konsulat, weil 
diese Vorschriften für ein Warenlager bzw. für eine Filiale 
nicht.in Frage kommen. Als Grund wurde angegeben, es sei 
kein Käufer in-Holland: in solchen. Fällen müßte die Ware 
17
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.