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Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie

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Bibliographic data

fullscreen: Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie

Monograph

Identifikator:
1737995603
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-113493
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Principes d'économie politique
Edition:
25 éd.
Place of publication:
Paris
Publisher:
Sirey
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 702 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Ueber die Möglichkeit einer volkswirthschaftlichen Harmonie
  • Title page

Full text

8 
•SS? 
sunder Grundlage ruht, ist eine wesentliche Bcdiiiguug zur 
Erreicliiing einer wirtliscliaftlichen Harmonie. 
Es soll nicht unsere Aufgabe sein, die geschichtliche Ent 
wickelung der drei Einkommenszweige zu verfolgen, auch nicht 
das gegenw äitige Verhältniss derselben zu einander eingehend 
darzustellen. Wir wollen vielmehr nur diejenigen Vorkommnisse 
zu schildern suchen, welche die wirthschaftliche Harmonie stören, 
und solche Mittel aussiunen, welche uns als geeignet erscheinen, 
um das Gleichgewicht zu schaffen und zu erhalten. Und müssen 
wir, um dieses Ziel zu erreichen, zuerst übergehen zur Einzel 
betrachtung der drei Productionsfactoren und der Gesetze, denen 
ein jeder von ihnen als einzelner Factor gehorcht. 
Indem wir diese Aufgabe unternehmen, werden wir es ver 
suchen, auf dem Felde der modernen Wissenschaft zu bleiben, 
und keine der mit so viel Mühe errungenen wirthschaftlichen 
Freiheiten angreifen. Es ist unsere innerste Ueberzeugung, dass 
die Lösung der socialen Frage nicht ausserhalb der freien Con 
curren z und des Privateigenthums zu suchen ist. 
Die Theorie des laisser faire darf jedoch nicht im abso 
luten Sinne aufgefasst werden; die Weisheit des Staates muss 
vielmehr darin gesucht werden, dass er, ohne die Freiheit und 
die Rechte des Individuums zu beeinträchtigen, die gemein 
schaftlichen Interessen des Volkes und die speciellen Interessen 
der wirthschaftenden Classen zu fordern, den Missbrauch des 
Starken dem Schwachen gegenüber zu verhüten versteht. 
Um Dieses zu erreichen muss der Staat einen bestimmten 
Wirkungskreis im wirthschaftlichen Leben haben. Welchen 
Umfang dieser Wirkungskreis haben darf, hängt ab in erster 
Lime von dem jeweiligen Culturzustande eines Volkes. Manche 
1 hätigkeitcn, welche der Staat in einem unentwickelten Culturzu 
stande nicht verrichten kann, muss er bei hochentwickelter Cultur 
Übel nehmen; andere Verrichtungen wiederum, welche der Staat 
bei niedrigem Culturzustande übernehmen muss, kann er bei
	        

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Zum Kampf Um Die Wirtschaftliche Selbständigkeit Des Klein- Und Mittelbetriebes. Verlag von Duncker & Humblot, 1914.
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