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Grundteilungsgesetz

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Bibliographic data

fullscreen: Grundteilungsgesetz

Monograph

Identifikator:
1738045803
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-113913
Document type:
Monograph
Title:
Grundteilungsgesetz
Place of publication:
[Berlin]
Year of publication:
1914
Scope:
getr. Pag
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Nr 035 A / Grundteilungsgesetz / Vorläufig festgestellter Bericht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundteilungsgesetz
  • Title page
  • Contents
  • Nr 035 A / Grundteilungsgesetz / Vorläufig festgestellter Bericht
  • Nr 035 B / Grundteilungsgesetz / Zusammenstellung
  • Nr 035 C / Grundteilungsgesetz / In der Kommission gestellte Anträge
  • Nr 035 D / Grundteilungsgesetz

Full text

Nr 035 A 147 
genommen worden. Es werde daher zu erwägen sein, 
ob nicht bei der zweiten Lesung dem § 1 eine andere 
Fassung zu geben sei, um diesen Zweifeln zu begegnen. 
Zu der Frage, wie die Sperrung des Grundbuchs 
beseitigt werden solle, wenn der Landrat zu Unrecht an- 
genommen habe, daß ein Fall vorliege, in dem die Ge- 
nehmigung erforderlich sei, sei folgendes zu bemerken. Nach 
der Fassung der Regierungsvorlage sei die Beantwortung 
der Frage nicht zweifelhaft gewesen. Denn nach g 9 
sollte in solchen Fällen die Sperre so lange fortdauern, 
bis der Regierungsprässident entschieden habe, die Ge- 
nehmigung sei nicht notwendig. Die Komnmisssion habe 
die Worte „nach seiner Entscheidung“ ersatzlos gestrichen. 
Nach der gegenwärtigen Fassung würde es daher Sache 
des Grundbuchrichters sein, über die Frage der Be- 
seitigung der Sperre zu entscheiden. Da aber der 
Grundbuchrichter kaum in der Lage sei, eine solche Ent- 
scheidung zu treffen, so sei dringend zu wünschen, daß 
ber t. bei der zweiten Lesung eine andere Fassung 
erhalte. 
Die Frage des Regressses sei gewiß von großer 
Wichtigkeit. Aber die Gefahr, die der Vorredner be- 
fürchte, sei wohl nicht so groß. Nach dem Geset 
über die Haftung des Staates würde ja nicht der 
Beamte selbst in erster Linie verantwortlich gemacht 
werden, sondern der Staat. Auch für den Staat könnte 
das allerdings unangenehm werden. Aber der Vor- 
redner habe die Grenzen, in denen der Landrat regreß- 
frei sei, zu eng gezogen. Die Bejahung der Frage, ob 
der Landrat sich mit seiner Entscheidung innerhalb sseiner 
Amtsbefugnisse bewegt habe, seße nicht voraus, daß das 
Oberverwaltungsgericht materiell die Entscheidung des 
Landrats für zutreffend halte, vielmehr genüge es, daß 
der Landrat ohne Pflichtverlezung zu der sseiner Ent- 
scheidung zugrunde liegenden Auffassung gelangen konnte. 
Im übrigen seien Fehlgriffe des Landrats gar nicht so 
sehr zu besorgen, weil es im wesentlichen darauf an- 
komme, ob die Vermittlung eine gewerbsmäßige sei und, 
wie in der Begründung schon hervorgehoben sei, die Ab- 
sicht bestehe, in dieser Hinsicht Kontrollmaßregeln ähn- 
licher Art zu treffen, wie sie in Bayern schon seit Jahren 
in Gestalt eines amtlichen Verzeichnisses über die ge- 
? r;]!bigen Grundstückshändler und »-vermittler be- 
tänden. 
Der zweite Redner hielt es für schwierig, den 
Tatbestand zu fassen, weil auch der Grundstückshändker be- 
straft werden solle, wenn er ausnahmsweise einmal ver- 
mittle und keine Genehmigung habe, und der Vermittler, 
wenn er ausnahmsweise einmal Grundstücke kaufe und 
ohne Genehmigung parzelliere.. Dem genüge allerdings 
die Fassung des Antrages 34 nicht. 
Der Antrag enthalte auch eine Lücke. Es müßte 
noch zum Ausdruck gebracht werden, daß der Grundstücks- 
händler oder -vermittler, der die Genehmigung vor- 
behalten habe und trotidem zur Auflassung schreite, straf- 
bar sei. 
lit dem Ausdruck „rechtsverbindlicher Veräußerungs- 
vertrag“ sei in dem Antrage wohl nur gemeint „Ver- 
äußerungsvertrag in rechtsverbindlicher Form“". 
Ein wesentliches Bedenken habe er dagegen, daß 
das Schuldmoment in dem Antrage nicht erörtert werde. 
". K R D- Äcstig t GER 
hz setttz! becs!!zt uu Fotzen sec.tu . 
gestellt werde, daß eine strafrechtliche Schuld nicht vor- 
liege, werde man zur Freisprechung kommen. 
Nach der Formulierung des Antrages 34 würde er 
auch annehmen. daßk nur die Vorsätlichkeit bestraft werden
	        

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