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Bibliographic data

fullscreen: Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren

Monograph

Identifikator:
1739110986
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-113871
Document type:
Monograph
Title:
Tables relating to national expenditure
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1926
Scope:
9 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Title page

Document type:
Monograph
Structure type:
Title page
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Abriss einer Geschichte der Theorie von den Produktionsfaktoren
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel
  • II. Kapitel. Der Merkantilisten und Physiokraten (Turgot)
  • III. Kapitel. Adam Smith
  • IV. Kapitel. J. St. Mill
  • V. Kapitel. Sismondi
  • VI. Kapitel. Fr. List
  • VII. Rodbertus
  • VIII. Karl Marx
  • IX. Kapitel. Die Gegenwart (Brentano)

Full text

26 
ihn kurz bezeichnen wollen: die sekundären Produktionsverfahren. Auf 
Natur, Arbeit und Kapital läßt sich alles zurückführen*), aber es 
wäre falsch, wollte man annehmen, daß unter allen Umständen eine 
gleiche Menge von ihnen auch eine gleiche Menge Produkte hervor 
bringen müßte, daß also das Verhältnis zwischen auf gewandten Pro 
duktionsfaktoren und erhaltenem Produkt ein konstantes sei. Daß 
dies nicht der Fall ist, ist augenscheinlich und auf natürliche 
Ursachen zurückzuführen, so sehr sich auch Rodbertus und Marx 
bemüht haben, das Gegenteil zu beweisen. Mill glaubt die Erklärung 
in den von uns so genannten sekundären Produktionsfaktoren entdeckt 
zu haben. Sie sind keine ursprünglichen Kräfte, sondern auf die 
drei Grundfaktoren, zum Teil auch auf Verbindungen mit ihnen zurück 
zuführen. Ihr Charakteristikum ist, daß sie allein nicht imstande sind, 
auch nur die geringste „Nützlichkeit zu schaffen“, wie Mill sich aus 
drückt ; worin sich ihr Einfluß auf die Produktion zeigt, ist dies, daß 
sie je nachdem eine größere oder geringere Produktivität von Natur 
kraft, Arbeit und Kapital verursachen können. Wir wollen die 
hauptsächlichsten dieser sekundären Produktionsfaktoren folgen lassen: 
das Klima z. B. ist sicherlich nicht geeignet, selbsttätig irgendwie 
einen Wert hervorzubringen, wohl aber kann es die Fruchtbarkeit 
eines Landes im günstigen Sinne beeinflussen oder sie andererseits 
abschwächen, schließlich sogar in den hohen Breiten eine an sich 
vorhandene Fruchtbarkeit vollständig illusorisch machen. Die geogra 
phische Lage wird ferner auch unter diese „natürlichen Vorteile“, wie 
Mill sie nennt, zu zählen sein; der Unterschied der Lage am Meer 
z. B. gegenüber der Binnenlage eines Industrieortes ist zu einleuchtend, 
als daß er näherer Ausführung bedarf. Neben den der Natur nahe 
stehenden sekundären Produktionsfaktoren wären als Verwandte der 
Arbeit zu erwähnen: Geschicklichkeit, Mäßigkeit, Zuverlässigkeit, 
Ehrlichkeit im Handelsverkehr und ähnliches mehr. Und um das 
Bild vollständig zu machen sei auch noch der Staat angeführt, dem 
eine große Reihe solcher sekundären Produktionsfaktoren zu ver 
danken ist, wie Sicherheit, Schutz, Bestrafung der Verbrecher und 
anderes mehr. 
Sie alle sind von der höchsten Wichtigkeit und lassen sich 
andererseits weder selbst in ihrer Entstehung restlos auf die ursprüng 
lichen Produktionsfaktoren zurückführen, noch kann man ihren Einfluß 
auf den Produktionsprozeß als einen selbständigen gelten lassen. 
‘) Mill, a. a. 0., I, 120.
	        

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Die Frau Und Die Arbeit. Eugen Diederichs, 1914.
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