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Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

Monograph

Identifikator:
1740343360
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116014
Document type:
Monograph
Author:
Cahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116401265
Title:
Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
Edition:
[2. Auflage]
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Troschel
Year of publication:
1926
Scope:
201 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt / Angestelltenversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt / Einleitung
  • II. Abschnitt / Versicherungsträger und Versicherungsbehörden
  • III. Abschnitt / Krankenversicherung
  • IV. Abschnitt / Unfallversicherung
  • V. Abschnitt / Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung
  • VI. Abschnitt / Angestelltenversicherung
  • VII. Abschnitt / Beziehungen der Versicherungsträger zueinander und zu dritten Verpflichteten

Full text

Tm 100 -s 
Dies gilt auch für selbständige Lehrer und Erzieher, die 
in ihrem Betriebe keine Angestellten beschäftigen. Auch 
sonst ist dem versicherungspflichtigen Angestellten z. B., 
um ssich gegenüber einem säumigen Arbeitgeber vor 
Schaden zu bewahren, gestattet, den Beitrag selbst zu ent- 
richten. In diesem Falle hat dann der Arbeitgeber die 
Hälfte der gesetzlichen Beiträge zu erstatten. Auch hier 
muß der Anspruch spätestens bei der zweitnächsten Ge- 
haltszahlung geltend gemacht werden, es sei denn, daß der 
Versicherte ohne sein Verschulden wirksame Beiträge nach- 
träglich entrichtet hat. Der Erstattungsanspruch besteht 
aber nur, wenn die Marke vorschriftsmäßig entwertet ist. 
Beitragsord- Freiwillig Versicherte haben die Beiträge selbst zu 
nung s11 entrichten. Sie haben die Entwertung mit dem Zusatz ,f.“ 
vorzunehmen. 
§ 187 Beiträge können u. U. auch nachträglich entrichtet 
werden. Bei Pflichtversicherung ist das für höchstens zzvei 
Jahre und, wenn die Beitragsleistung ohne Verschulden 
des Versicherten unterblieben ist, z. B. wenn der Arbeit- 
geber die Versicherungskarte aufbewahrt und nicht zur 
richtigen Zeit ordnungsmäßig umgetauscht hat, für höch- 
§188 stens vier Jahre seit der Fälligkeit zulässig. Bei freiwil- 
liger Beitragsleistung und Beitragsleistung über die ge- 
setzliche Gehaltsklasse hinaus ist nachträgliche Beitrags- 
$§$397 leistung für höchstens ein Jahr zulässig. Indes kann die 
Reichsversicherungsanstalt zur Vermeidung untdilliger 
Härten bis zum Ablauf des Jahres 1928 in Fällen, in denen 
die Wartezeit nicht erfüllt ist, aber mindestens 100 
Pflichtbeiträge geleistet sind, die Entrichtung freiwilliger 
Beiträge auch über 1 Jahr zurück zulassen. Nach Eintritt 
der Berufsunfähigkeit dürfen freiwillige Beiträge nicht 
nachträglich entrichtet werden. 
§191 Werden Beiträge in der irrtümlichen Annahme der 
Versicherungspflicht entrichtet und nicht zurückgefordert, 
so gelten sie als Beiträge der Weiterversicherung oder 
Selbsstversicherung, wenn das Recht dazu in der Zeit der 
Entrichtung bestanden hat. Der Versicherte kann jedoch 
die Beiträge binnen zehn Jahren nach der Entrichtung 
zurückfordern, wenn nicht schon Leistungen rechtskräftig be- 
willigt sind und die Verwendung der Marken nicht in be- 
trügerischer Absicht erfolgt ist. 
E
	        

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Das Recht Der Deutschen Sozialversicherung Nach Dem Neuesten Stande Der Gesetzgebung. Troschel, 1926.
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