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Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

Monograph

Identifikator:
1740343360
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116014
Document type:
Monograph
Author:
Cahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116401265
Title:
Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
Edition:
[2. Auflage]
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Troschel
Year of publication:
1926
Scope:
201 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VI. Abschnitt / Angestelltenversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt / Einleitung
  • II. Abschnitt / Versicherungsträger und Versicherungsbehörden
  • III. Abschnitt / Krankenversicherung
  • IV. Abschnitt / Unfallversicherung
  • V. Abschnitt / Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung
  • VI. Abschnitt / Angestelltenversicherung
  • VII. Abschnitt / Beziehungen der Versicherungsträger zueinander und zu dritten Verpflichteten

Full text

4. Erhaltung der Anwartsc<aft, Ein- 
zugs v erfa hr en, Kontrallverfahren, 
Verjährung. 
A. Damit ein Anspruch auf Leistungen gegeben sei, 
muß innerhalb gewisser Fristen eine gewisse Mindestzahl 
von Beiträgen entrichtet oder es müssen entsprechende Er- 
satztatsachen nachgewiesen sein (Au fr e< t erh alt ung 
d er Anwartsc><aft). 
Zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft müsssen nach g 54 
dem Kalenderjahr, in dem der erste Beitragsmonat zurück- 
gelegt ist, innerhalb der nächstfolgenden zehn Kalender- 
jahre mindestens acht und nach dieser Zeit mindestens vier 
Beitragsmonate während eines Kalenderjahres zurück- 
gelegt sein. Andernfalls erlischt die Anwartschaft. Doch 
gelten die erworbenen Anwartschaften als bis zum 31. De- 
zember 1923 aufrechterhalten. 
Indes lebt die Anwartschaft wieder auf, § 55 
a) wenn der Versicherte die zur Aufrechterhaltung der 
Anwartschaft noch erforderlichen freiwilligen Beiträge in- 
nerhalb der zwei Kalenderjahre nachentrichtet, die dem 
Kalenderjahr der Fälligkeit der Beiträge folgen, 
b) wenn der Versicherte von neuem auf Grund einer 
versicherungspflichtigen Beschäftigung oder eines Selbst- 
versicherungsverhältnisses Beiträge entrichtet hat, und 
zwar, falls vor dem Erlöschen der Anwartschaft die Warte- 
zeit erfüllt war, für mindestens 24 Beitragsmonate, wenn 
das nicht der Fall ist, für mindestens 48 Beitragsmonate. 
Ein Verlust der Anwartschaft tritt auch dann nicht ein, 
wenn die Zeit zwischen dem erstmaligen Eintritt in die 
Versicherung und dem Versicherungsfall mindestens zu drei 
Viertel mit Beiträgen und Kriegsdienstleistungen wäh- 
rend des Weltkrieges belegt ist. 
B. Während in der Invalidenversicherung gewisse g 382 
Zeiten der Nichtbeitragsleistung (Krankheitszeiten, Mili- 
tärdienstzeiten) für die Erhaltung der Anwartschaft 
und die Erfüllung der Wartezeit so gerechnet 
werden, als wären Beiträge entrichtet, gelten in 
der Angestelltenversicherung als Zeiten der Beitrags- 
leistung in diesem weiten Sinne nur Militärdienstzeiten 
während des Weltkrieges. Im übrigen gelten gewisse § 170 
.51
	        

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Das Recht Der Deutschen Sozialversicherung Nach Dem Neuesten Stande Der Gesetzgebung. Troschel, 1926.
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