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Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

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Bibliographic data

fullscreen: Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung

Monograph

Identifikator:
1740343360
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116014
Document type:
Monograph
Author:
Cahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116401265
Title:
Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
Edition:
[2. Auflage]
Place of publication:
Berlin-Lichterfelde
Publisher:
Troschel
Year of publication:
1926
Scope:
201 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Abschnitt / Krankenversicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Recht der deutschen Sozialversicherung nach dem neuesten Stande der Gesetzgebung
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt / Einleitung
  • II. Abschnitt / Versicherungsträger und Versicherungsbehörden
  • III. Abschnitt / Krankenversicherung
  • IV. Abschnitt / Unfallversicherung
  • V. Abschnitt / Invaliden- und Hinterbliebenenversicherung
  • VI. Abschnitt / Angestelltenversicherung
  • VII. Abschnitt / Beziehungen der Versicherungsträger zueinander und zu dritten Verpflichteten

Full text

s 1822 Apolheken feilgehalten und verkauft werden dürfen. Von 
den Arzneikosten Haben die Versicherten jezt in allen 
Fällen 10 Prozent zu tragen. Der Kasssenvorstand kann 
sogar bei Gefährdung der Leistungsfähigkeit der Kasse be- 
schließen, daß die Kassenmitglieder 20 Prozent der Arznei- 
kosten zu tragen haben. Doch kann der Reichsausschuß 
für Aerzte und Krankenkassen Ausnahmen hiervon zu- 
lassen. 
§ 182 Auch für die Arzneien gilt wie für die ärztliche Be- 
handlung, daß sie von der Kasse gewährt werden, d. h. 
der Erkrankte darf nicht einfach die Arzneien in einer be- 
liebigen Apotheke kaufen und von der Kasse Ersatz dafür 
verlangen, sondern er muß die Arzneiversorgung in der 
§ 375 Form entgegennehmen, wie sie die Kasse ihm bietet. Doch 
steht es der Kasse frei, wie im Verhältnis von Kassen und 
Aerzten entweder nur mit einer oder einigen Apotheken 
Verträge abzuschließen, an die sich dann die Mitglieder 
allein wenden müssen, oder alle Apotheken an der Arznei- 
lieferung teilnehmen zu lassen. Genügt die Arznei- 
versorgung einer Kassse nicht den berechtigten Ansprüchen 
der Erkrankten, so kann das Oberverssicherungsamt an- 
ordnen, daß die Arzneiversorgung auch noch durch andere 
Verordn.über Apotheken zu gewähren ist. Andererseits kann der Kassen- 
Krankenhilfe vorstand in gewissen Fällen (bei Vertragsbruch seitens der 
bei den Kran- Apotheker, Verweigerung der Kreditgewährung usw.) statt 
ttztqsen vom der Arznei eine Barleistung in Höhe der nachgewiesenen 
Ou Kosten bis zu einem gewissen Höchstbetrage gewähren. 
Bl. 1. 1054) Doch kann der Kassenvorsstand innerhalb des festgesetzten 
§§ 26 ff. Höchstsattes einen Betrag bestimmen, der mangels des 
Nachweises höherer Anforderungen zu zahlen ist. Der 
Kassenvorstand muß diesen Beschluß dem Oberversiche- 
rungsamt anzeigen. Dieses settt den Beschluß außer 
Kraft, wenn seine Voraussetzungen nicht oder nicht mehr 
vorliegen. Gegen eine solche Anordnung ist Beschwerde 
an die oberste Verwaltungsbehörde zulässig. 
ss r Ur~thcker heuÑg. en ft UI ;;? 
von den Preisen der Arzneitaxe zu gewähren und müssen 
auch die von der höheren Verwaltungsbehörde im Ver- 
kehr mit den Kassen festgesetten Höchstpreise für sogenannte 
Handverkaufsartikel einhalten.
	        

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Das Recht Der Deutschen Sozialversicherung Nach Dem Neuesten Stande Der Gesetzgebung. Troschel, 1926.
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