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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

17 : VI. Deutsche Diesseitsreligion 
das wirkende Ich in sein Volkstum bannt. Der bildende Künstler, 
der nur fürs sehende Auge, der Tonkünstler, der nur fürs lau- 
schende Ohr schafft, sie sind, um sich mitzuteilen, nicht an das 
Verkehrsmittel der Sprache gebunden. Gleichwohl bedürfen sie des 
Widerhalls im eigenen Volk, um so stark zu werden, daß sie auch 
über die Grenzen des eigenen Volkstums hinaus zu wirken ver- 
mögen. Das Volkstum ist also das Mittel, wodurch allein das Ich 
über die Grenzen seines Volkes hinaus für die Menschheit wirken 
kann. Und seit alles Volkstum mehr und mehr in die Lebensform 
der eigenen Staatlichkeit hineingewachsen ist, ist das Mittel eben 
diese Lebensform, der Staat geworden. Die Zeiten, wo das schaf- 
fende Ich sich noch verhältnismäßig leicht und erfolgreich aus dem 
eigenen Volkstum lösen und in ein fremdes verpflanzen ließ, die 
Zeiten, wo italienische Baumeister in der ganzen Welt, wo van 
Dyck, Händel, Herschel in England, wo Meyerbeer und Offenbach 
in Paris zu Weltruhm kommen konnten, liegen einstweilen und für 
absehbare Zeit geschlossen hinter uns. 
Den Staat, die Lebensform des eigenen Volkes zu überspringen, 
um gleich für „„die Menschheit“ zu wirken, wird heute so leicht 
keinem Ich mehr möglich sein. Und dem Durchschnitts-Jch schon 
gar nicht. Das Ich, das nicht in der staatlichen Lebensform des 
eigenen Volkes aufgehen mag, das nicht entschlosssen durch die 
staatliche Lebensform des eigenen Volkes für die Menschheit zu 
wirken versucht, das dazu allerlei überstaatlichen Hokuspokus nicht 
glaubt entbehren zu können, ist für die Menschheit, wie für das 
eigene Volk, verloren. 
Selbstverständlich wird es in aller Zukunft auch Beziehungen 
der Staaten untereinander geben müssen, die in Gottesnamen auch 
nach Art von Vereinsstatuten auf weite Sicht geregelt sein mögen. 
Aber eben: geregelt durch die Staatspersönlichkeit und nicht über 
den Kopf der Staatspersönlichkeit hinweg, und geregelt so, daß sie 
die Kraft der Staatspersönlichkeit erhöhen, nicht aber sie zum 
bloßen Schatten ihrer selbst hinabdrücken. 
Denn so weit ist die Menschheit heute noch nicht durchorganisiert 
— und wird sie vermutlich nie durchorganisiert sein ~ daß sie, 
als Zwischenglied zwischen sich und dem Ich, des völkischen Organs 
1 6
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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