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Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

Monograph

Identifikator:
1742728707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124362
Document type:
Monograph
Author:
Carrard, Alfred http://d-nb.info/gnd/118895796
Title:
Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Hofer
Year of publication:
1927
Scope:
67 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
  • Title page
  • I. Kapitel. Die Nähschule
  • II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
  • III. Kapitel. Die Berufslehre in einer Lehrwerkstätte
  • Allgemeine Schlussbetrachtungen
  • Contents

Full text

EINLEITUNG. 
Es wäre durchaus möglich, das Problem des Anlernens und Ein- 
übens von der theoretischen Seite anzupacken, um deduktiv zu einem 
idealen Lehrplan zu kommen. Dieser Weg führt jedoch nicht zu prak- 
tisch befriedigenden Resultaten. Dagegen zeitigt der umgekehrte Weg, 
der auf dem Boden der Erfahrung verbleibt und mit Hilfe des psycho- 
logischen Experiments vorwärts kommt, gute Ergebnisse. 
Man unterscheidet heute nach der Art des Anlernens verschiedene 
Kategorien von Arbeitenden: Handlanger, Angelernte und Gelernte. 
Diese Kategorien sind bekanntlich mehr durch den Umfang der zu 
erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten, als durch die psychologischen 
Vorgänge beim Anlernen und die daraus sich ergebenden Methoden 
voneinander verschieden. Der Lehrling muß während der Lehrzeit alle 
Seiten eines Berufes kennenlernen, so daß diese sich in der Regel auf 
mehrere Jahre erstreckt. Der Angelernte dagegen wird nur für eine be- 
stimmte Arbeitsfunktion, beispielsweise für die Bedienung ihm anver- 
Irauter Maschinen ausgebildet, so daß er in viel kürzerer Zeit angelernt 
sein kann. Die psychologischen Vorgänge beim Anlernen werden aber 
in beiden Fällen nahe, jedenfalls im Prinzip die gleichen sein. Neue, 
noch unbekannte Arbeiten appellieren an die natürlichen Fähigkeiten 
des Lernenden. Er muß verstehen, was man von ihm will, und muß die 
Arbeitsbewegungen lernen, einüben und trainieren. Was für das Lernen 
des Lehrlings psychologisch wichtig ist, ist auch für den, der nur zu 
einer bestimmten Arbeit angelernt werden soll, in gleichem Maße wich- 
tig und umgekehrt. Die psychologische Seite des Problems ist überall 
und in allen Betrieben dieselbe und daher von aligemeinem Interesse. 
Wir werden deshalb auch in der Folge keinen prinzipiellen Unterschied 
Zwischen Angelernten und Gelernten machen. Unter Anlernen ver- 
Stehen wir ganz allgemein den «Prozeß der Erwerbung neuer Kenntnisse 
und des Einübens neuer Fertigkeiten». 
Wenn wir zuerst nach dem Ziel des Anlernens fragen, so ergibt 
Sich wohl folgendes Postulat: «Durch das Erlernen einer Arbeitstätigkeit 
Soll -es dem Einzelnen möglich gemacht werden, seine natürlichen kör- 
Perlichen und geistigen Fähigkeiten nutzbringender anwenden zu kön- 
nen, als er es von Natur aus könnte.» 
Wie natürlich und unangefochten dieser Zweck auch sein dürfte, 
oO glauben bei der jetzigen sozialen Einstellung doch viele, daß diese 
Ertüchtigung vor allem dem Arbeitgeber auf Kosten des Arbeitnehmers 
Zugute komme.
	        

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Die Deutschen Hypotheken-Aktien-Banken. Aue, 1877.
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