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Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

Monograph

Identifikator:
1742728707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124362
Document type:
Monograph
Author:
Carrard, Alfred http://d-nb.info/gnd/118895796
Title:
Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Hofer
Year of publication:
1927
Scope:
67 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
  • Title page
  • I. Kapitel. Die Nähschule
  • II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
  • III. Kapitel. Die Berufslehre in einer Lehrwerkstätte
  • Allgemeine Schlussbetrachtungen
  • Contents

Full text

Nun wird an der Instruktionstafel gezeigt, daß im Moment des Ein- 
schaltens des Automaten die Spannung bis zum Kontroller gelangt, und 
zwar für beide Plattformen symmetrisch. 
Soweit ist die elektrische Einrichtung noch verhältnismäßig ein- 
fach. Im Vergleich mit dem alten, üblichen Verfahren bedeutet die 
neue Instruktion bereits die Wegräumung einer Fülle von Schwierig- 
keiten und Unklarheiten für die Lernenden. Das ist in der Folge, wenn 
sich die technischen Verhältnisse komplizieren, nicht minder der Fall. 
Der Stromkreis ist bis jetzt verfolgt bis zum Kontroller. Der Kon- 
troller ist seiner Funktion nach eine Stromverteilungsstelle, die ihrer 
wirklichen Anordnung nach viel zu unübersichtlich ist, als daß der Lehr- 
ling sich daran zurechtfinden könnte. Darum ist unerläßlich, die ver- 
schiedenen Funktionen des Kontrollers, wie das Vorwärtsfahren, das 
Rükwärtsfahren und das Bremsen, zu zerlegen, so daß sie voneinander 
getrennt behandelt werden können, Zweckmäßig wird an einer ersten 
Instruktionstafel nur die Vorwärtsschaltung und das Serie-Parallelschal- 
ten dargestellt. Eine zweite Instruktionstafel behandelt das elektrische 
Bremsen und das Vorwärts-Rückwärts-Schalten. Der Kandidat sieht 
z. B. auf der ersten Tafel, wie beim «Touchieren» der «Touche 1» der 
Strom sofort durch sämtliche Widerstände und beide Motoren in Serie 
bis zur Tramschiene hindurchgeht und wie gleichzeitig die Motoren zu 
laufen beginnen. Das erlebt er an der Tafel anschaulich, da er die Lei‘ 
tungen auf der ganzen Linie aufleuchten sieht. Er sieht ferner auch: 
wie die Widerstände aufleuchten. Beim Touchieren der zweiten 
Touche wird der erste Widerstand überbrückt und für das Auge 
sofort dunkel. Dagegen brennt der zweite weiter und die Motoren lau 
fen rascher. Beim Touchieren der dritten Touche werden beide Wider- 
stände überbrückt und der Strom geht direkt durch beide Motoren il 
Serie. Die Zahl der Touchen und der vorgestellten Widerstände variiert 
von einem Wagentyp zum anderen. Für die Instruktionstafel ist der 
Uebersicht wegen die kleinste Zahl gewählt worden, mittelst der das 
Prinzip veranschaulicht werden kann, also 2 Widerstände. In der spä 
tern Fahrpraxis bedeutet die letzte Touche der Serieschaltung eine der 
zulässigen «Fahrstellen». Der Wagenführer darf auf dieser Touche s9 
lange fahren, als es ihm zweckmäßig erscheint. Ehe der Kandidat auf 
gefordert wird, diese Schaltungen selber vorzunehmen, wird ihm noch 
gesagt, daß er beim Ausschalten mit dem Hebel des Kontrollers immer 
mit einem Ruck auf die Nullstelle zurückfahren muß, um die Entstehung 
schädlicher «Funken» (Elektrischer Lichtbogen) zu vermeiden. Obwohl 
diese Bewegung eigentlich erst im weiteren Verlauf der Instruktion bel 
den Stromkurbelmanipulationen zu lernen ist, muß jetzt schon dafür 
gesorgt werden, daß Keine unrationelle Vorstellung sich bildet. Auch 
wenn sie belanglos erscheinen möchte, birgt sie doch die Gefanr in sich 
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Zur Psychologie Des Anlernens Und Einübens Im Wirtschaftsleben. Hofer, 1927.
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