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Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben

Monograph

Identifikator:
1742728707
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-124362
Document type:
Monograph
Author:
Carrard, Alfred http://d-nb.info/gnd/118895796
Title:
Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
Place of publication:
Zürich
Publisher:
Hofer
Year of publication:
1927
Scope:
67 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Die Berufslehre in einer Lehrwerkstätte
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Psychologie des Anlernens und Einübens im Wirtschaftsleben
  • Title page
  • I. Kapitel. Die Nähschule
  • II. Kapitel. Die Instruktion der Tramwagenführer
  • III. Kapitel. Die Berufslehre in einer Lehrwerkstätte
  • Allgemeine Schlussbetrachtungen
  • Contents

Full text

Diese letzte Erhöhung der Produktion durch Trainieren des Arbeits- 
tempos auf sein natürliches Optimum bewirkt je nach Umständen eine 
Erhöhung der Leistung des bereits durch Rationalisierung erhöhten Ni- 
veaus von weiteren 10 bis 30 Prozent, je nach den Individuen und nach 
der Art von Arbeit. 
4. Die Erziehung zu guten, allgemeinen 
Arbeitsgewöhnungen. 
Die Art, wie wir uns verhalten, ist zum größten Teil von den Ge- 
Wöhnungen, die sich im Lauf unserer Entwicklung gebildet haben, ab- 
hängig. Die natürlichen Anlagen, ja sogar das Temperament, können 
Weitgehend durch die Erziehung in bestimmte Verhaltungsgewohnhei- 
ten gelenkt werden. Es gibt hiefür zwei Wege. Der eine bedient sich 
der Einsicht des Menschen, verfeinert und hebt seine natürlichen Be- 
dürfnisse, so daß er sich willig den ihm nahegelegten neuen Gewöhnun- 
gen anpaßt, bis sie ihm mit der Zeit sogar zum ganz natürlichen Be- 
dürfnis werden. Der andere Weg führt über Zwang und bedient sich 
der Gewalt und der Furcht. Auch er bringt äußerlich gute Gewöhnun- 
gen zustande, oft sogar auf scheinbar einfachere und raschere Art. 
Allein solche Gewöhnungen können, selbst wenn sie auch stark nach- 
Wirken, wenn sich gelegentlich irgend etwas in der Konstellation ändert, 
ins Gegenteil umschlagen. Denn es braucht oft wenig, daß sie innerlich 
als lästige Schranke empfunden werden und daß ein Durchbruch der- 
Selben als Befreiung erlebt wird. 
Kommt der Lehrling in die Lehrwerkstatt, so muß er vom ersten Mo- 
Ment an dazu angehalten werden, dauernd Ordnung an seinem Arbeits- 
Platz, in seiner Kleidung und in seiner Haltung zu haben. Das Auge 
des Meisters muß ständig auch auf diese Seite der Tätigkeit des Lehr- 
lings gerichtet sein. Auch sie ist wichtig; fast so wichtig wie die Ar- 
beit selbst. Denn sie ist ein wertvolles Mittel zur Erziehung der Per- 
Sönlichkeit und sozusagen auch ein Gradmesser für den inneren Zu- 
Stand des Menschen, 
Man kann im allgemeinen damit rechnen, daß etwa 20—30 % der 
Zeit, in der Arbeiter in der Fabrik tätig sind, mit Umtrieben verbracht 
Wird, d.h. nicht mit Arbeit im engern Sinne des Wortes. Darum ist 
Nicht nur aus erzieherischen Gründen, sondern auch für die Produktion 
Wichtig, daß jeder Einzelne auch neben guten spezifischen Arbeitspro- 
Zessen auch gute allgemeine Arbeitsgewöhnungen besitzt. 
„Der erste Grundsatz für diesen Teil der Erziehung betrifft die Kon- 
lnuität der Beschäftigung. Aehnlich wie die Arbeit in modern einge- 
Tichteten Fabriken ohne Zeitverlust von einem Arbeitsplatz zum ande- 
Ten fließen muß, verhält es sich mit der Betätigung des Arbeitenden, 
Jede Unterbrechung der Arbeit bedingt einen neuen Anlauf, einen 
50
	        

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