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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
1742732488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116734
Document type:
Monograph
Title:
Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Reichswirtschaftsminist.]
Year of publication:
25. Juni 1927
Scope:
115 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
  • Title page
  • Die Wirtschaftslage
  • Probleme der Nachkriebgszeit
  • Allgemeine Entschließungen
  • Handel
  • Industrie
  • Landwirtschaft
  • Die Wirtschaftliche Organisation des Völkerbundes

Full text

- Hl - 
zu sagen, daß, solange übermäßig hohe Zolltarife bestehen, 
dieser unwirtschaftliche Gebrauch des Kapitals sich 
weiter fortpflanzt und eine steigende Anzahl verbriefter 
Interessen schafft, die sich der Rückkehr zu einer gesunderen 
Politik widersetzen. 
Hohe Jolltarife beliebiger Systeme sind vielfach auch, 
wenigstens zu Anfang, als reine Verhandlungszölle fest- 
geseßt worden. Spätere Verhandlungen haben jedoch 
nicht zu angemessenen Abänderungen geführt, was zur 
Jolge hatte, daß die Zollschranken höher geblieben sind als 
je zuvor. 
Dieser Übelstand ist in den letten Jahren durch den 
Nachkriegsbrauch verschärft worden, die übertrieben 
hohen Sähe der Kampfzölle, sei es auf Grund eines 
autonomen oder anderenSystems, schon vor den Verhand- 
lungen in Kraft zu seten, mit dem Ergebnis, daß in- 
zwischen häufig Kapitalien investiert werden, die die in 
Aussicht genommenen Tarifermäßigungen unmöglich 
gemacht haben. 
Neben den Beweisgründen aus dem Gebiete der Tarif- 
verhandlungen werden häufig fiskalische Erwägungen 
zur Rechtfertigung sehr hoher Tarife angeführt. Aber 
das Gleichgewicht eines Staatshaushalts ruht auf einem 
sehr unsicheren Grunde, wenn es auf sehr hohen Joll- 
säten fußt, die eine Verminderung der Einfuhr und 
damit der Zolleinnahmen bewirten. Außerdem hat 
der Schmuggel, der durch überhohe Zölle ermutigt 
wird, eine zersseßende Wirkung. 
Ein Grund, der vielfach zur Rechtfertigung überhoher 
Nachkriegstarife angeführt wurde, ist die Notwendigkeit, 
die für die Landesverteidigung erforderliche Industrie 
zu schüten. Es läßt sich aber nicht leugnen, daß dieser 
Beweisgrund, was auch grundsätzllich für ihn sprechen 
mag, oft mißbraucht worden ist, um ausschließlich wirt- 
schaftliche Zwecke zu verfolgen. 
Endlich hat das Bevölkerungsproblem einzelne Länder 
mit einem Überschuß an Arbeitskräften veranlaßt, ihren 
Zollschut mit diesem Argument zu begründen. 
Erörterung der Handelspolitik 
Bei der Aufzählung der Ursachen und Erwägungen, 
die für die übermäßige Schutzpolitik der Nachkriegsjahre 
verantwortlich sind, unternimmt die internationale Wirt- 
schaftskonferenz keinen Versuch, zu den grundsätlichen 
§ragt des Schutzzolles oder des Freihandels Stelluna 
zu nehmen. 
Den Gedankengängen, die die Völker in eine Lage 
gebracht haben, die ihrem eigenen Wirtschaftsleben ebenso 
schädlich ist wie ihren internationalen Wirtschaftsbezie- 
hungen, sind die Erwägungen entgegenzustellen, die für 
die Rückkehr zu einer allgemeinen Politik kreieren inter- 
nationalen Handels sprechen. 
Zu oft ist übersehen worden, daß der Versuch, In- 
dustrien, die sonst in dem betreffenden Lande nicht 
gedeihen können, künstlich zu züchten, die Entwicklung 
derjenigen Vroduktionen, für die das Land sich von 
717218
	        

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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz. [Reichswirtschaftsminist.].
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