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Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz

Monograph

Identifikator:
1742732488
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116734
Document type:
Monograph
Title:
Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Reichswirtschaftsminist.]
Year of publication:
25. Juni 1927
Scope:
115 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Handel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerbund, Die Weltwirtschaftskonferenz
  • Title page
  • Die Wirtschaftslage
  • Probleme der Nachkriebgszeit
  • Allgemeine Entschließungen
  • Handel
  • Industrie
  • Landwirtschaft
  • Die Wirtschaftliche Organisation des Völkerbundes

Full text

53 - 
Natur im höchsten Grade eignet, beeinträchtigen kann. 
Ein Volk mag aus politischen oder anderen Gründen 
entscheiden, daß es für seine Sicherheit wesentlich 
. Lit.! thy. 
meist ein Opfer an materiellem Wohlstand verbunden ist. 
Den Verlust tragen in solchen Fällen die Verbraucher, die 
für die Erzeugnisse der geschützten Industrie mehr zahlen, 
sowie die Personen, die an denjenigen Industrien beteiligt 
sind, die anderenfalls größere Ausfuhrmöglichkeiten 
haben würden. 
Bei einer Analyse der europäischen Handelsgebarung 
wird man bemerken, daß die Vertreter des übermäßigen 
Zollschußes oft den Fehler begangen haben, zu glauben, 
es sei immer vorteilhafter, die Einfuhr zu behindern, 
als die Ausfuhr zu vermehren. Man wird bemerken, 
daß, wenn die Ausfuhr zunimmt, die Produktion und 
die Landeseinnahmen im gleichen Verhältnisse zunehmen; 
wenn dagegen die Einfuhr infolge von Zöllen 
zurückgeht, so verringert das Steigen der Waren- 
preise nicht nur die Export-, sondern auch die Aufnahme- 
fähigkeit des Landes. Nur ein Teil der durch Zölle ver- 
hinderten Einfuhr wird durch heimische Produktion er- 
sezt. Übermäßiger Jollschutz, der die Produktion und die 
Kaufkraft des Landes verringert, macht schließlich seinen 
eigenen Zweck zunichte. In manchen Fällen bilden über- 
hohe Einfuhrzölle dadurch, daß sie sehr hohe heimische 
Gewinne ermöglichen, einen unwirtschaftlichen Anreiz 
für die Ausfuhr und schaffen so einen künstlichen Wett- 
bewerb auf fremden Märkten. Dieses Verfahren ist eine 
der gefährlichsten Ursachen der Zerrüttung der Märkte 
und wirtschaftlicher Streitigkeiten zwischen den Völkern 
Das sind einige der hauptsächlichsten Illusionen und 
der gefährlichsten Gewohnheiten, die einzelne Völker arm 
zu ® ihren wirtschaftlichen Wiederaufbau be- 
indert haben. 
Die Konferenz stellt fest, daß die Aufhebung oder we- 
sentliche Senkung der Zollschranken nicht plötzlich bewirkt 
werden kann, ohne Verwirrung hervorzurufen; sie ist 
aber der Meinung, daß die Regierungen unverzüglich 
Pläne für die allmähliche Aufhebung oder Verringerung 
der den Handel ernstlich beeinträchtigenden Zollschranken 
ausarbeiten sollten, wobei mit den Jöllen anzufangen 
wäre, die zur Abwehr jett überwundener Störungen 
eingeführt worden sind. 
Die Konferenz glaubt, daß die Regierungen damit so- 
gleich beginnen könnten, wenn die öffentliche Meinung 
das eigentliche Wesen des zur Zeit in Europa vorherr- 
schenden Systems erkennen würde. 
Es ist jedoch klar, daß der Zollabbau beschleunigt wird 
durch ein kollektives Vorgehen der Staaten. 
|] 4
	        

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Reichstarifvertrag Für Das Deutsche Buchbindereigewerbe Und Verwandte Berufszweige (VDB-Tarif). 1928.
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