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Die polnische Devisenordnung vom 15. August 1926

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Bibliographic data

fullscreen: Die polnische Devisenordnung vom 15. August 1926

Monograph

Identifikator:
1744683794
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119710
Document type:
Monograph
Title:
Die polnische Devisenordnung vom 15. August 1926
Place of publication:
Danzig
Publisher:
Kafemann
Year of publication:
1926
Scope:
21 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Inkasso des Gegenwertes nach dem Auslande ausgeführter Waren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die polnische Devisenordnung vom 15. August 1926
  • Title page
  • I. An- und Verkauf von ausländischen Valuten sowie ihre Überweisung nach dem Auslande
  • II. Überweisungen und Versendungen von Geld und Valuten ins Ausland durch Vermittlung der Post
  • III. Ausfuhr von Geld und Valoren in das Ausland
  • IV. Der Verkehr in Wertpapieren mit dem Auslande und Anlage von Geld im Auslande
  • V. Inkasso des Gegenwertes nach dem Auslande ausgeführter Waren
  • VI. Einziehung von Forderungen für ausgeführte Waren mit der Verpflichtung des Verkaufs der eingezogenen Valuta an die Bank Polski
  • VII. Rechnungen in ausländischer Währung, Erteilung von Krediten in ausländischer Währung und Auszahlung von Überweisungen in dieser Währung
  • VIII. Verkehr in polnischer Valuta mit dem Auslande
  • IX. Ausführung der Verordnung und Kontrolle über die Ausführung
  • X. Besondere die Bank Polski betreffende Bestimmungen
  • XI. Schlußbestimmungen

Full text

Die Unmöglichkeit des Ausgleichs von Zahlungsbilanzsalden. 
Markkurse wird dieser Ausleseprozeß durch den günstigen Überführungskurs wesent- 
lich erleichtert, 
Die Rente der verschiedenen Anlagemöglichkeiten ist verschieden. Obligationen 
verzinsen sich anders als Aktien oder großstädtische Zinshäuser; die Auswahl er- 
folgt je nach dem Geschmack bzw. der entsprechenden „Geschäftsfähigkeit‘““ der 
ausländischen Kapitalisten. Eine besondere Art darf hervorgehoben werden. Sie 
besteht darin, daß Engländer, Franzosen usw. bei Kurspunkt 3 ihr Geld aus dem 
Devisenmarkt in den Markt deutscher Wertpapiere überführen und bei Kurspunkt 7 
wieder nach ihrem Heimatland zurücknehmen. und in ihrem eigenen Markt be- 
schäftigen. Für die deutsche Valuta wirkt das günstig, weil Kurspunkt 7 gleich VII 
ist, wo der Berliner Devisenmarkt die daraus entstehende verstärkte Nachfrage 
vertragen kann. Da dabei nur im Ganzen rund 1% am Wechselkurs — ungefähre 
Differenz zwischen Punkt 3 und 7 — zu verdienen ist, so können diese Geschäfte 
nicht dazu führen, etwa das Gebäude der deutschen Wertpapierkurse durch über- 
großes Angebot zum Zusammenbruch zu bringen. 
Lösen wir nunmehr die oben vorgenommene Einschränkung der Betrachtung 
auf die Vorkriegsverhältnisse wieder auf und fragen, wie die Erscheinung für die 
heutige Zeit des notorischen Passivsaldos der deutschen Zahlungsbilanz sich dar- 
stelll, so ist zu antworten, daß sie grundsätzlich nicht anders ist. Der einmal 
existent gewordene passive Schuldsaldo Deutschlands hat im Ausland Eigentümer, 
denen nichts anderes übrigbleibt, als nach der günstigsten Anlage ihrer Forde- 
rungen in Deutschland zu suchen. In der Phase des tiefsten Markstandes werden 
sie das am liebsten tun und so die für ein Zurückreagieren, ein Umschlagen des 
Kurses bei Kurspunkt 3 erforderliche Entlastung des Devisenmarktes herbei- 
führen. Nur eines ergibt sich als Novum. Angesichts der Größe und Eindeutigkeit 
des Saldos und angesichts der geistigen Hemmungen muß Deutschland große An- 
strengungen machen, um möglichst bequeme und möglichst zahlreiche Anlage- 
möglichkeiten dem Auslande zu präsentieren, nicht von Staats wegen, sondern 
seitens der deutschen. Einzelwirtschaften. Darauf wird in späteren Abschnitten noch 
ausführlicher zurückzukommen sein, desgl. auf das weitere Novum, daß die Frage 
der Entlastung des deutschen Devisenmarktes bei Kurspunkt II — London Kurs- 
punkt 3 — eine quantitative Veränderung erfahren hat. Vielleicht darf aber bereits 
jetzt auf die von Bonnl) glücklich gewählte Formulierung der „Privatisie- 
rung der deutschen Reparationsschuld‘“ verwiesen werden, die als 
Prazeß z. Zt. zu heobachten und var allen Dingen Anfgahe der Zukunft. sei. 
$\ Die Wirkung der „kleinen“ Devisenspekulation. 
Das Wesen der „kleinen“ Devisenspekulation besteht darin, daß sie eine vor- 
handene Tendenz „ausschlachtet‘‘, dA. h. durch ihre meist nur für kurze Dauer ein- 
gegangenen Engagements die im Augenblick vorhandene Tendenz weitertreibt. 
Sa wird eie in London bei Kurspunkt 8—1-—2—3 Baisse-Engagements eingehen, 
ı) Bonn, Befreiungspolitik oder Beleihungspolitik?, S. Fischer, Berlin 1928, S, 12: 
‚Eine Privatisierung der politischen Schulden ist von Anfang an ins Auge gefaßt worden, 
ei der deutschen Reparation sowohl als bei der Regelung der interalliierten Schulden an die 
Vereinigten Staaten. Diese Umwandlung ist aber nur möglich, wenn die Summen, die Deutsch- 
and zahlen muß, nach der Auffassung der internationalen Kapitalmärkte seiner Leistungs- 
fähigkeit angepaßt sind und wenn der Zinsfuß, zu dem sie plaziert werden sollen, der 
Kreditwürdigkeit Deutschlands und den Zinsverhältnissen am Kapitalmarkt entspricht.“ Bonn 
berücksichtigt nicht, daß es auf den Willen der internationalen Kapitalmärkte grundsätzlich 
nicht ankommt.
	        

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Betriebsorganisation Und Betriebsabrechnung. Stilke, 1928.
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