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Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

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Bibliographic data

fullscreen: Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte

Monograph

Identifikator:
1744885710
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-117895
Document type:
Monograph
Author:
Baasch, Ernst http://d-nb.info/gnd/117692018
Title:
Holländische Wirtschaftsgeschichte
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
VI, 632 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Theorie. Grundsätzliche Anschauungen
  • Zweiter Abschnitt. Die Tatbestände: Die Primitiven
  • Dritter Abschnitt. Die Kulturvölker des alten Orients
  • Vierter Abschnitt. Altgriechenland und das Römerreich
  • Fünfter Abschnitt. Das Oströmische Reich und der Islam
  • Sechster Abschnitt. Das frühe Mittelalter im Westen. Die Völkerwanderung. Merowinger und Karolinger
  • Siebenter Abschnitt. Das hohe Mittelalter (10.-12. Jahrhundert)
  • Achter Abschnitt. Das spätere Mittelalter (13.-15. Jahrhundert)
  • Neunter Abschnitt. Die Neuzeit
  • Zehnter Abschnitt. Die politischen Auswirkungen: Lehenswesen und Kapitalismus
  • Elfter Abschnitt. Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Naturalwirtschaft
  • Zwölfter Abschnitt. Theoretische Schlußfolgerungen
  • Index

Full text

124 
Pirenne geht soweit zu behaupten, daß die Städte in der 
Karolingerzeit nicht mehr Zentren des Handels, sondern nur der 
kirchlichen Verwaltung gewesen seien und keine Kaufleute dort 
mehr erwähnt würden"). Gerade das (einzige!) Beispiel, welches 
er anführt, Orleans, ist keineswegs so schlagkräftig, als er zu meinen 
scheint. Man würde, sagt er, zur Karolingerzeit keine Stadt mehr 
finden, wo wie in Orleans zur Zeit Gregors von Tours, so reiche 
Bewohner existierten, daß sie den König bei sich bewirten konnten. 
Gerade Orleans war auch nach dem Tode Karls d. Gr. noch eine 
sehr volkreiche Stadt, die Kaiser Ludwig d. Fr. festlich empfing 
und dabei jedenfalls auch reich bewirtet hat. Der Bischof dieser 
Stadt sagt es uns selbst in einem längeren Gedicht, das er verfaßt 
hat (Theodulf)’”). Dazu aber halte man die zahlreichen Münz- 
prägungen des 9. Jahrhundertes, die eben dort geschlagen wurden 
und den Namen der Stadt an sich tragen’). Für Poitiers ist ein 
gleiches bereits nachgewiesen worden. Es wird von einem gleich- 
zeitigen Schriftsteller ausdrücklich doch als populosa civitas be- 
zeichnet?%). 
Ferner aber beweist das Verschwinden der in der Merowinger- 
zeit noch vorhandenen Spuren munizipaler Einrichtungen in den 
Städten”) während des 8. Jahrhunderts nicht den Rückgang der 
Städte selbst, sondern nur, daß die Franken neue Einrichtungen, 
die ihrer Staatsordnung entsprachen, damals durchgesetzt haben, 
wodurch jene verdrängt worden sind’), 
Auch die Behauptung, es gäbe keine Stadt, in der jetzt noch 
die Anwesenheit von Kaufleuten, fremder oder einheimischer, er- 
wähnt würde, läßt sich nicht aufrechterhalten. Denn schon 
G. Caro”) und dann M. Stimming") haben für Mainz nachge- 
7) Un contraste &conom. a.a.O. 5. 232. 
”) MG. Poet, lat. aevi Carol. 1, 529 (1881). 
7) M. Prou, Les Monnaies Carolingiennes (1896), S. 73—75 (814—936), 
No. so7—530. Die Num, so7 u. 508 weisen auf dem Revers ein Stadttor mit 
der Legende „Aurelianis“ aus. 
%) Vgl. Thompson a.a.O. 5.864 n. 2. 
7%) Pirenne a.a.O. S.232 n. 2. 
7) Vgl. jetzt v. Schwerin, Deutsche Rechtsgeschicht. v. H. Brunner 22, 
263 ff. (1928). . . 
7) Ländlicher Grundbesitz von Stadtbürgern im MA. Jbb. f. Nation. 
Okonomie 3. F. 31, 736. . 
7) Die Stadt Mainz in karoling. Zeit. Westd. Zsch. 31, 156 (1912).
	        

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Das Hotel- Und Gastgewerbe. Floeder, 1928.
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