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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
174667931X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119897
Document type:
Monograph
Author:
Grunsky, Carl Ewald http://d-nb.info/gnd/10180959X
Title:
Valuation, depreciation and the rate base
Edition:
2. ed., revised and extended
Place of publication:
New York
Publisher:
Wiley
Year of publication:
1927
Scope:
X, 500 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter IV. Essentials of value
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Kampf um die wirtschaftliche Selbständigkeit des Klein- und Mittelbetriebes
  • Title page
    Title page
  • Contents
  • Forschungs-Institute für den industriellen Mittelstand
  • Die Exportvereinigung im Fachgebiet
  • Gegenwarts- und Zukunftsarbeit im industriellen Grossbetrieb
  • Die Doppelstellung im Konsulatwesen
  • Die Dringlichkeitsfrage sozialer Aufgaben
  • Die Fabrikzeitung
  • Zur Jugendbewegung
  • Der Schutz der Arbeitswilligen
  • Die Unsittlichkeit im Erwerbsleben
  • Zeitgemässe Werkorganisation
  • Die konfessionelle Zerrissenheit im Mittelstand
  • Das Mittelstandsproblem
  • Schlusswort

Full text

4 
auf die Strasse zu setzen, ohne Rücksicht darauf, was nun weiter aus ihnen wird. Dazu 
ist man eben nicht da, sondern, man ist eben nur da, um Geld zu machen und den 
Rekord zu schlagen. 
Was ist da nun zu tun! Es ist vor allem dringend notwendig, die Augen des 
grossen deutschen Bürgertums auf alle diese Verhältnisse zu richten, sich nicht abdrängen 
zu lassen, in der riesigen Ueberspannung der grosskapitalistischen Entwicklung die 
wirkliche Gefahr zu sehen, statt sich umdrehen zu lassen und in dem roten Gespenst 
ein Unheil und eine ernste Gefahr zu erblicken. Unsere Arbeiterorganisationen sind nicht 
im Stande, auch nur die geringste Arbeit zu leisten, um das Gerüst für den Staats 
betrieb, das unsere so ungeheuer komplizierte Industrie und unser Handel benötigen, 
aufzubauen, ja auch nur einige wenige Steine dazu zusammenzustellen. Diese Arbeit 
leisten die führenden Geister des Grosskapitalismus. Nein, wir müssen den Versuch 
machen, diese Schlachtenleiter in eine andere Richtung zu drängen und sie veran 
lassen, ihre organisatorischen Kräfte und Talente nach der Richtung ihrem Vaterlande 
dienstbar zu machen, dass sie nicht bloss danach trachten, Persönlichkeiten zu Sklaven 
zu machen, sondern im Gegenteil Organisationen zu schaffen, die möglichst vielen Per 
sönlichkeiten die Möglichkeit freier schöpferischer Auswirkung ermöglichen. Unsere 
Technik schafft uns auch hierzu die Mittel und Möglichkeiten. Aber heute ist es 
so, dass die Regierung diejenigen auszeichnet oder ehrt, die möglichst viele 
selbständige Existenzen vernichten. Es besteht also hier eine Irrung in der Richtung. 
Das Volk lässt sich heute ins Schlepptau nehmen, statt den Führern die Richtung zu 
weisen, in der es vorwärts kommen will. 
Es ist also erstmal an der Regierung, die Führer unserer grosskapitalistischen Unter 
nehmungen um sich zu sammeln und zu erklären, dass das nationale Interesse, die 
staatserhaltende Tendenz, es erfordert, dass einer weiteren Ausdehnung der Betriebe ein 
Halt geboten wird, dass im Gegenteil eine Dezentralisierung eintreten müsse, da wo sie er 
reichbar ist. Vor allem aber hat der Staat die Pflicht zu erklären, dass er nur noch diejenigen 
Träger der kapitalistischen Betätigung als für das Staatswohl nützlich erachten kann, die ihre 
Kräfte dahin nutzbar machen, dass möglichst viele selbständige Existenzen erhalten werden. 
Das freiheitlich gesinnte deutsche Volk, das in der freien Betätigung der Persönlich 
keiten die Zukunft sieht und die Gefahren erkennt, die in den Riesenbetrieben und 
Staatsbetrieben in Bezug auf die Unterbindung der persönlichen Werte liegen, muss sich 
zu einer grossen nationalen Bewegung aufraffen, um die grosskapitalistische Rekord 
wirtschaft zum Stillstand zu bringen. Es muss aber auf der anderen Seite die so berech 
tigten Forderungen unserer Arbeiter erfüllen und den Kampf gegen Hunger und 
Wohnungselend, gegen Arbeitslosigkeit und für einen gesunden starken Nachwuchs aus 
unserem Proletariat aufnehmen; denn wir sind reich genug, um es zu können. Wenn 
wir heute anderen Völkern Milliarden borgen können, und mag es wirtschaftlich auch 
noch so notwendig sein, so haben wir doch erst einmal die Pflicht gegen diejenigen, 
im eigenen Lande, die hungrig sind, die schuldlos arbeitslos sind, die zufolge Unter 
ernährung zu unbrauchbaren Staatskrüppeln heranzuwachsen drohen und dem gesamten 
Volke dauernd zur Last fallen. 
Unsere Zukunft liegt in unserer Arbeiterschaft, bei den Frauen, die noch dem 
Staat die grosse Zahl von Kindern schenken, nicht aber in den oberen Kreisen und 
selbst nicht mehr im guten bürgerlichen Mittelstand, der in erschreckendem Grade 
kinderlos wird. 
Aufgabe der politischen Parteien ist es aber, jenen Schwung einer grossen nationalen 
Bewegung zu erzeugen, der notwendig ist, um eine andere Richtung zu gewinnen. 
In den nachfolgenden Aufsätzen werden einige wichtige industrielle Probleme be 
handelt, die zeigen, in welcher Richtung es möglich erscheint, auch den deutschen 
industriellen Mittelbetrieb selbständig, wissenschaftlich auf der Höhe und exportfähig zu 
erhalten. Wir besitzen heute eine so grosse Zahl von hervorragenden Fachleuten auf 
wirtschaftlich-industriellen Gebieten, vor allem die Führer unserer grosskapitalistischen 
Unternehmungen selbst, dass es durchaus möglich sein dürfte, den bezeichneten Zielen 
näher zu kommen, wenn es gelingt, diese Kräfte von ihrem jetzigen Rekordwüten um 
Geld und Macht ab und sie zum Halten zu bringen in ihrem besinnungslosen Lauf vor der 
Erfüllung der grösseren Aufgaben, der Annäherung an unsere Menschheitsideale. 
Es steht naturgemäss zu erwarten, dass die Mehrzahl der Leser diese Gedanken und 
ihre praktische Durchführung in ein Traumland verweisen werden, weil ihnen der Glaube 
fehlen wird, dass die Nurgeldmenschen in der Lage sein sollten, sich den Geboten der 
Menschlichkeit zu unterwerfen und sich in ihren Dienst zu stellen. Gewiss in einem
	        

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Die Landwirtschaftlichen Zölle. Dt. Schriftenverl., 1926.
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