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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Der Freiheitskampf der Neger
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

Lamine Senghor. 115 
Gemeininteresse die Bevölkerung zur Verfügung. Um dieses Dekret an- 
zuwenden, setzt der Gouverneurleutnant von Mauritanien die Arbeitsbe- 
dingungen fest. In dem Artikel 3 sagt er: „Die Dauer des Arbeitstages 
wird auf zehn Stunden mit zwei Stunden Arbeitsruhe während des Tages fest- 
gelegt.‘“ In Artikel 9 bestimmt er: „Der tägliche Minimallohn jedes Arbeiters 
wird wie folgt bestimmt: Frauen und Kinder 1,50 Franken, Erwachsene 
2 Franken pro Tag.‘ Man darf sich nicht weigern, für diesen Lohn zu ar- 
beiten. Man muß also gezwungenermaßen zehn Stunden täglich unter der 
brennenden Sonne Afrikas arbeiten und kann nur 2 Franken verdienen. Die 
Frauen und die Kinder arbeiten gleich lange wie die Männer, und mit alle- 
dem sagt man uns, daß die Sklaverei abgeschafft sei, daß die Neger frei 
seien, daß eine Gleichheit aller Menschen bestände usw. Ich betrachte die- 
jenigen, die uns das sagen, nicht als Idioten, sondern als Leute, die sich über 
uns lustig machen. 
Sklaverei. Auch hier sagt man uns, daß sie aufgehoben sei, und man 
könnte fast annehmen, daß der Verkauf von Sklaven verboten ist, daß man 
nicht mehr Neger an einen Weißen, Chinesen oder sogar einen andern Neger 
verkaufen kann. Aber wir sehen, daß die Imperialisten sich sehr demo- 
kratisch das Recht vorbehalten, ein ganzes Negervolk einem anderen Impe- 
rialisten zu verkaufen. 
Was machte Frankreich mit dem Kongo im Jahre 1912? Es hat ihn 
einfach Deutschland übergeben. Hat es die Kongoneger gefragt, ob sie durch 
die Deutschen ausgebeutet werden wollen? 
Gewisse französische Politiker sind sogar soweit gegangen, in den fran- 
zösischen Mistblättern zu schreiben, daß die Neger der Antillen anfangen, 
zuviel Rechte zu verlangen, und daß man besser täte, sie den Amerikanern 
zu verkaufen; man würde dann wenigstens einen Profit daraus ziehen. ; 
Es ist nicht wahr, die Sklaverei ist nicht aufgehoben. Im Gegenteil, man 
hat sie modernisiert. 
Die Ungerechtigkeit ist noch schlagender in Frankreich. Wir haben 
gesehen, daß man während des Krieges soviel Neger wie möglich 
rekrutiert hat, um sie als Kanonenfutter zu verwenden. Man’ hat‘ vor 
ihnen soviel rekrutiert, daß die französischen Gouverneure sich weigerten, 
die Rekrutierung fortzusetzen, weil sie Angst hatten, daß das Volk sich er- 
heben würde. Aber da man um jeden Preis rekrutieren mnßte, so ist man auf 
die Suche eines besonderen Negers gegangen, und man ha: ihn .mit Ehren ve- 
deckt, indem man ihn zum Generalkommissar und Vertreter der französi- 
schen. Republik in Afrika ernannt hat. Man ließ ihn durch französische 
Offiziere und dekorierte Neger überall hin begleiten. Er ließ sich in sein 
ehemaliges Vaterland ausschiffen, und die Vertreter Frankreichs, Admini- 
stratoren, Gouverneure der Kolonien, mit Musik an der Spitze und Soldaten, 
die die Waffen präsentierten, empfingen ihn dort. Der so geehrte Neger
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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